Rich Hopkins & Luminarios - Tombstone - Cover
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Rich Hopkins & Luminarios Tombstone


  • Label: Blue Rose Records
  • Laufzeit: 54 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein Rich-Hopkins-Album, ist ein Rich-Hopkins-Album, ist ein Rich-Hopkins-Album.

napp drei Monate nach dem US-Release im Oktober 2014, bringt Desert-Rock-Legende Rich Hopkins (57) sein neues Studioalbum „Tombstone” nun auch bei uns offiziell in die Läden – und zwar traditionell über das süddeutsche Label Blue Rose Records, das mit Rich Hopkins und seinen Luminarios, den Sidewinders sowie Sand Rubies einige der treuesten Begleiter in seiner fast 20-jährigen Geschichte hat. Den Hopkins-Fans und Blue-Rose-Jüngern muss deshalb nichts erklärt werden, wenn das Urgestein aus der texanischen Wüste mit einem Bündel neuer Songs um die Ecke kommt.

Seit mehr als 25 Jahren zählt der in Tuscon, Arizona, lebende Hopkins zur ersten Garde des Roots- und Desert-Rock. In dieser Zeit hat er sich einen Statuts geschaffen, der auch losgelöst von Chart-Platzierungen beeindruckend ist. In seinen Songs kommentiert Hopkins das Geschehen in der Welt und spart nicht mit politischen Ansichten. Dazu lässt er die Gitarre wie im Titeltrack in bester „Crazy Horse“-Manier aufheulen oder reißt den Hörer mit forschem Akkorden mit („Home of the brave“). Der Vergleich mit Neil Young ist dadurch auch heuer allgegenwärtig, wenn es um traditionelle Rockmusik geht. Die zuletzt stattgefundenen Experimente des kanadischen Kollegen, mit einem großen Symphonieorchester zu arbeiten oder in einer Art Telefonzelle aufzunehmen, wird man bei Rich Hopkins wohl nie erdulden müssen.

Dafür wird dem geneigten Hörer Classic Stuff serviert: Feedback-Orgien („Free man“), schunkelnde Folk-Rocker („Hang on“), Storyteller-Tracks („No regrets“), kleine Rock-Epen („Campfire chat with Luke and Jimmy“) und herzergreifende Lagerfeuerballaden („Leona’s waltz“). Also genau das, wofür Fans seit mehr als zwei Dekaden die Alben von Rich Hopkins kaufen und wofür sie keine Ansagen in Form von Plattenkritiken mehr brauchen.

Anspieltipps:

  • Hang on
  • Tombstone
  • Don’t worry
  • Home of the brave
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