Kid Ink - Full Speed - Cover
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Kid Ink Full Speed


  • Label: RCA/Sony Music
  • Laufzeit: 51 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach einem Achtungserfolg mit seinem Majordebüt, folgt nun der zweite Angriff auf die Charts.

Fast genau ein Jahr und einen Monat nach „My Own Lane” (01/2014), veröffentlicht der US-Rapper Kid Ink alias Brian Todd Collins (28) mit „Full Speed“ den Nachfolger zu seinem wohlwollend aufgenommenen Top-3-Album aus den amerikanischen Billboard Charts. Damit legt der Kalifornier in der Tat ein hohes Tempo vor. Schließlich absolvierte er zur Promotion seines Majordebüts weltweit mehr als 200 Gigs. Wie gut, dass sich Musik heutzutage an allen möglichen Orten aufnehmen lässt. Das spart unheimlich Zeit und Aufwand.

Zwar reichten für Kid Inks tolle Chart-Platzierung lediglich etwas mehr als 50.000 verkaufte Einheiten in der ersten Woche, denen sich bis dato geschätzt noch einmal 100.000 nur in den USA hinzugesellt haben, doch in mageren Zeiten wie diesen, ist dies schon als Erfolg zu werten. Erfolg, der es ermöglicht, ein paar hochkarätige Features klarzumachen. Und so nimmt Kid Ink mit beteiligten Kollaborateuren wie Machine Gun Kelly, Young Thug, Trey Songz, Tinashe, R. Kelly, Chris Brown und Usher sowie einer millionenfach im Internet angesehenen/angehörten Singleauskopplung von „Body language“ im Rücken, nun zum zweiten Mal die Billboard Charts ins Visier.

Entspannter Westcoast-Sound, ein bisschen Dreck von der Straße und Beats, mit denen sich die Clubs rocken lassen. Dazu kommen routinierte, aber nicht sensationelle Raps – fertig ist ein solides HipHop-Album, das Kid Ink zwar nicht in Höchstgeschwindigkeit auf das nächsthöhere Level schnellen lässt, aber durchaus gut unterhält. Ein Grund dafür ist auch, dass Kid Ink quantitativ abgespeckt hat und damit Füllmaterial noch weniger Chancen gibt. So stehen auf „Full Speed“ nur noch 15 Tracks bei 51 Minuten Spielzeit, anstatt 18 Tracks (71 Minuten) wie auf „My Own Lane”.

Auch wenn Kid Inks Performance noch weit weg von den ganz großen US-Rap-Stars ist, kann er mit „Full Speed“ eine weitere Duftmarke setzen, die zwar weder innovativ noch sonderlich originell ist, aber auch nicht den Fehler macht, irgendetwas neu zu erfinden, was nicht neu erfunden werden muss. Doch manchmal reicht genau das, um die Ansprüche zu erfüllen.

Anspieltipps:

  • POV
  • Faster
  • Body language
  • Like a hott boyy
  • Every city we go
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