Annique - Heads Up - Cover
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Annique Heads Up


  • Label: Asphalt Tango/INDIGO
  • Laufzeit: 52 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Beschwingte und stimmungsvolle Stilvielfalt, bei der die Sängerin heraussticht.

Die Engländerin Annique wurde in eine musikalische Familie hineingeboren und die Vinyl-Sammlung der Eltern hat bei ihr bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie wurde mit vielen illustren Platten konfrontiert, darunter welche von Nat King Cole, Jimi Hendrix, The Beatles, Queen, Joni Mitchell, The Mamas & The Papas, Led Zeppelin, Paul Simon und Bill Withers. Zudem wurde sie von ihrer Mutter bereits im Alter von fünf Jahren im Harmoniegesang gelehrt. Ihr Weg schien also vorgezeichnet und tatsächlich schloss sie mit einem höheren Diplom die Academy of Contemporary Music ab.

Nur kurze Zeit später war sie als Background-Sängerin für das Gorillaz-Album „Plastic Beach“ engagiert. Mit Mike Skinner aka The Streets trat sie bei Jools Holland, The Electric Proms und The South Bank Show in Erscheinung. Zudem gab sie ein Konzert mit Step 13 auf dem Glastonbury Festival.

Mit dem israelischen Komponisten, Multiinstrumentalisten und Produzenten Koby Israelite hat sie nun ihr Debütalbum „Heads Up“ aufgenommen. Und genauso bunt wie die hier aufgelisteten Namen und Hintergründe klingt Annique auch. Da wird von Weltmusik zu Rock und Pop geschwenkt, von Folk zu Jazz und Tango, von Soul zu Chanson und Swing. Das schlägt sich auch auf die verwendeten Instrumente nieder. Neben Bass, Schlagzeug und Gitarren werden diverse Tasten und Bläser integriert, nicht zu vergessen das stimmungsvoll gespielte Akkordeon.

Trotz Stil- und Instrumentenvielfalt, zieht einen wiederholt die klare, warme und ausdrucksstarke Stimme der Protagonistin an. Sie hat Soul, somit Emotion und Leidenschaft und ein bezauberndes Timbre. In Verbindung mit den zumeist leichtfüßigen, bunten und frischen Arrangements wird der Zuhörer bestens unterhalten. Dass Annique auch als Jazz-Blues-Folk-Chanteuse bezeichnet werden darf, dafür sorgt das finale „So Many C**ts“, das wohltemperiert eine stimmungsvolle Platte ausklingen lässt.

Anspieltipps:

  • Never Forget The Times
  • No Man’s Land
  • London’s Burning
  • So Many C**ts
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