Chris Brown X Tyga - Fan Of A Fan: The Album - Cover
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Chris Brown X Tyga Fan Of A Fan: The Album


  • Label: RCA/Sony Music
  • Laufzeit: 65 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
3.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Nix Neues von den beiden Niggas mit dem Pussy-Faible.

Mit „Fan Of A Fan“ (05/2010) veröffentlichten Chris Brown und Tyga vor gut fünf Jahren ein gemeinsames Mixtape, das als kostenloser Download zu bekommen war und für Furore sorgte, indem es mit „Deuces“ eine Nummer-eins-Single in den US-R&B/HipHop-Charts abwarf. Im vergangenen Jahr wiederholte sich die Zusammenarbeit des HipHop/Rap-Stars mit dem R&B-Sänger, mit dem Unterschied, dass daraus mit „Fan Of A Fan: The Album“ ein offizielles Werk generiert wurde, das über den Major RCA Records erscheint.

Chris Brown veröffentlichte erst im September 2014 sein letztes Studioalbum „X“. Tyga steht in diesem Jahr mit seinem vierten Studio-Longplayer „The Gold Album: 18th Dynasty“ in den Startlöchern. Ob Tyga die Scheibe über seinen Label-Partner Cash Money Records auf den Markt bringt oder einen ähnlichen Weg wie für „Fan Of A Fan“ wählt, steht noch nicht fest. Deshalb könnte die Kollaboration mit Chris Brown durchaus als Gratmesser taugen.

Chris Brown und Tyga liefern in insgesamt 16 Tracks der Deluxe Version eine relativ entspannte Mischung aus HipHop und R&B ab, die mit einigen Gastauftritten von u.a. 50 Cent, T.I., Schoolboy Q und Pusha T aufgemotzt wird. Optisch orientiert sich die Covergestaltung an den Rap-Alben der 90er Jahre. Hauptsache schön bunt und grell. Musikalisch ist dagegen die harte Realität des Hier und Jetzt angesagt. Das bedeutet, dass die Beats mehr oder weniger monoton aus den Boxen strömen, gefangen in einem ungewöhnlich hohen Balladenanteil, der von Chris Browns sanfter Stimme dominiert wird. Das wirkt auf Dauer einschläfernd, zumal das Spektakel auch nicht von einem Hit wie „Deuces“ gerettet wird.

So sieden die Songs über quälend lange 65 Minuten mit ihren schlüpfrigen Texten über Bitches, Pussies und Hoes in ihrem eigenen, ähem, Saft und liefern kaum positive Argumente für die erneute Kollaboration der beiden US-Stars. Wären da nicht die einen oder anderen Gastbeiträge, mit denen die Hälfte der Songs aufgemöbelt wird, „Fan Of A Fan: The Album“ würde an Langeweile ersticken und der Hörer gleich mit.

Anspieltipps:

  • Ayo
  • I bet
  • She goin‘ up
  • Remember me
  • Wrong the right way
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