Nasty - Shokka - Cover
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Nasty Shokka


  • Label: BDHW Records
  • Laufzeit: 26 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Nasty reißen das Ruder herum und präsentieren Kürze mit Würze.

Die belgische Hardcore-Kapelle Nasty ist wieder da! Zwei Jahre nach „Love“ (02/2013, 14 Songs in 21 Minuten) legen Matthi (Gesang), Paddy (Gitarre), Bolan (Bass) und Nash (Drums) mit „Shokka“ den nächsten Turbo-Dreher (15 Songs in 26 Minuten) vor. Damit sind die Herren inzwischen bei ihrem fünften, nun ja, „Longplayer“ angekommen, der wiederum auf dem für Boller-Core spezialisierten Indie-Label BDHW erscheint.

Mit „Shokka“ bekommt der Hörer ein von Aljoscha Siegat produziertes Album mit einem überraschend amtlichen Sound präsentiert, das keine Gefangenen nimmt. Mit schreddernden Gitarren, tiefen Bässen und einem fetten Drum-Sound wird die Grundlage für eine ausgeglichenere Songsammlung geliefert, als sie „Love“ bieten konnte. Nasty bollern heuer nicht jeden Track im Turbo-Modus runter, sondern schaffen Platz für Breaks, abwechslungsreiche Rhythmen und den wuterfüllten Bell-Gesang von Shouter Matthias.

Dieser hat Anleihen im Death Metal („Lying when they love us“), so wie die Songs des Quartetts ihre grundsätzliche Inspiration nicht nur im Hardcore Metal haben, sondern auch Punk- und Death/Thrash-Einflüsse bieten. Nicht zu vergessen das dezente Proll-Image, das die Band umgibt (man höre sich nur die diversen Skits auf dem Album an) und irgendwie an Callejon erinnert. Pauschal gut ist Nastys „Shokka“ deshalb nicht, aber im Vergleich zum Vorgänger ein Quantensprung.

Anspieltipps:

  • Fire
  • Phoenix
  • Politessenhass
  • Lying when they love us
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