The Preatures - Blue Planet Eyes - Cover
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The Preatures Blue Planet Eyes


  • Label: Mercury/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 35 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
6.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Eine Newcomer-Band aus Australien, die sich mit ihrem Longplay-Debüt für die Zukunft interessant macht.

Obwohl die Welt durch das Internet wie ein Dorf ist, passieren gewisse Dinge doch noch weitgehend im Verborgenen. So zum Beispiel die Entwicklung einer jungen Band namens The Preatures aus Sydney, Australien, die bereits mit ihrer ersten Single kurz nach der Band-Gründung einen Hit landete, der ihr einen Vertrag mit Mercury Records über fünf Alben einbrachte. Das Ganze passierte im Jahr 2011 und ist damit schon eine ganze Ecke her. Es folgten zwei EP-Veröffentlichungen und im Herbst des vergangenen Jahres auch der ersehnte Release des Debütalbums „Blue Planet Eyes“ (10/2014), das nun auch hierzulande offiziell auf den Markt kommt.

Ein Vertrag mit einem Majorlabel über fünf Alben ist eine ganz schöne Hausnummer, an die definitiv eine stattliche Erwartungshaltung geknüpft ist. Doch was die Band mit ihren beiden EPs bereits mehr als angedeutet hat, bestätigt sich nun auch auf „Blue Planet Eyes“: Isabella Manfredi (Gesang), Gideon Benson (Gitarre, Gesang), Jack Moffitt (Gitarre), Tom Champion (Bass) und Luke Davison (Drums) erweisen sich als Band mit frischen, unverbrauchten Ideen, die sie auf ihrem angenehm kompakten Werk (die Spielzeit beträgt gerade einmal 35 Minuten) ungekünstelt und locker darbieten.

Dabei legen die fünf Australier einen netten Mix aus gitarrenorientierten Popsongs hin, die sich tanzbar („Is this how you feel?“), rockig („Cruel“), funky („Rock and roll rave“) und elektronisch („Whatever you want“) zeigen und damit durchaus am Puls der Zeit orientiert sind. Mit diesem gefälligen Cocktail jonglieren The Preatures genau auf der Schnittstelle zwischen Mainstream und Indie und landen damit zumindest einen Achtungserfolg, der die Band auf die Landkarte des Indie-Pop setzt und für die Zukunft interessant macht.

Anspieltipps:

  • Cruel
  • Ordinary
  • It gets better
  • Somebody’s talking
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