The Driftwood Sign - The Driftwood Sign EP - Cover
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The Driftwood Sign The Driftwood Sign EP


  • Label: The Driftwood Sign
  • Laufzeit: 24 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Alternative Rock der härteren Gangart.

Schweden. Metal. Zwei Begriffe, die im Kopf eines jeden Hard and Heavy-Fans die Synapsen jubilieren lassen. The Driftwood Sign aus Malmö versuchen nach eigenen Angaben, harte Riffs mit glasklaren Vocals zu kombinieren, und landen am Ende bei einer besonders aggressiven aber nie übertriebenen Gangart des Alternative Rock.

Die Platte beginnt mit entspannter Akustikgitarre bevor pumpende Drums ein bedrohliches Szenario heraufbeschwören und die obligatorische E-Klampfe der Gemütlichkeit der ersten Sekunden gleich mal ordentlich auf die Fresse gibt. Der klare und niemals theatralische Gesang ist kraftvoll genug, um gegen die Wall aus Gitarren- und Schlagzeugsound zu bestehen und den Song auch alleine zu tragen. „Leech“ ist ein ordentlicher Einstieg.

Damit wir uns direkt richtig verstehen: Der Opener steht symbolisch für die Qualität der gesamten Platte. Vernünftiger Alternative Rock mit stellenweise interessanten Riffs und zündenden Refrains, der jedoch auf EP- und definitiv auf Albumlänge an seine kreativen Grenzen stößt. The Driftwood Sign beherrschen ihr Handwerk und machen fachlich betrachtet nicht viel falsch. Den Songs fehlen aber gerade beim wiederholten Hören die spannenden Ideen, um aus den guten Tracks außergewöhnliche zu machen. Einziger echter Aha-Moment dürfte der Refrain von „Open Fields“ sein. Das ist selbst für eine fünf Tracks umfassende EP zu wenig.

Aber genug gemeckert: Die Jungs aus Malmö liefern einen guten Erstling, auf dem sie sich austoben und songwriterische Feinheiten auch gerne mal links liegen lassen dürfen. Dennoch vermittelt die Platte einen Eindruck, wo die Stärken der jungen Band liegen, die sie auf Albumlänge in Zukunft gerne ausbreiten dürfen. Sie zeigt aber auch, dass es für ein gelungenes Album in voller Länge ein wenig mehr Feinschliff braucht, damit auch die lediglich soliden Songs richtig zünden.

Anspieltipps:

  • Open Fields

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