Bad Company - Straight Shooter (Deluxe Edition) - Cover
Große Ansicht

Bad Company Straight Shooter (Deluxe Edition)


  • Label: Rhino/WEA
  • Laufzeit: 102 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

BC-Album Nummer zwei als remasterte Deluxe-Edition.

Paul Rodgers (65) und Simon Kirke (65) gründeten im Jahr 1973 zusammen mit Raymond „Boz“ Burrell (Ex-King Crimson) und Mick Ralphs (71, Ex-Mott The Hoople) die Band Bad Company. Rodgers und Kirke spielten vorher gemeinsam bei der im Jahr 1968 gegründeten Band Free, die sich nach sechs Alben in fünf Jahren auflöste. Damit war der Weg frei für eine Supergruppe (also die Vereinigung von bereits erfolgreichen Musikern zu einem gemeinsamen Projekt), die von Led-Zeppelin-Manager Peter Grant betreut und auf dem neugegründeten Band-Label Swan Songs untergebracht war.

Nachdem es für die Band mit ihrem selbstbetitelten, im Sommer 1974 veröffentlichten Debütalbum und den daraus ausgekoppelten Singles sehr gut lief, war auch das folgende „Straight Shooter“-Album als Erfolg zu werten. Es wurde wiederum mit Ronnie Lane‘s berühmtem Mobile Studio aufgenommen, das in einem Wohnwagen untergebracht war und im Laufe der Jahre u.a. von Eric Clapton, The Who, Rory Gallagher, Led Zeppelin, Eric Burdon oder auch Rick Wakeman genutzt wurde. Der Ort der Aufnahmen war das Clearwell Castle in Gloucestershire, in dem heute Hochzeitsfeiern veranstaltet werden.

Bild

Wie schon „Bad Company“ (06/1974), wurde auch „Straight Shooter“ einem erneuten digitalen Remastering von den wiederentdeckten Originalbändern unterzogen und für die Jetztzeit flottgemacht. Dazu wurden die Originalaufnahmen von dem britischen Produzenten Jon Astley (u.a. The Who, ABBA, Tori Amos, Toto, The Rolling Stones, Peter Gabriel, Van Morrison, Judas Priest, Sting) behutsam entstaubt und um ebenfalls wiederentdeckte Raritäten ergänzt. Diese wurden auf einer zweiten CD untergebracht und spiegeln den Entstehungsprozess der Songs in ausführlicher Form wider.

Mit der Zugkraft der Singlehits „Feel like makin‘ love“ und „Good lovin‘ gone bad“ erreichte „Straight Shooter“ erneut die Top 3 in England und Amerika, obwohl die eine oder andere Plattenbesprechung durchaus kritische Anmerkungen zum Songwriting hervorbrachte. Davon ließen sich die Plattenkäufer allerdings nicht abhalten und holten sich auch „Straight Shooter“ millionenfach nach Hause. Insbesondere in den USA lief es wieder sehr gut für die Band, die mit einer Dreifach-Platin-Auszeichnung für das Album bedacht wurde, das mit Tracks wie dem Southern- und Country-Rocker „Shooting star“ perfekt zu den amerikanischen Hörgewohnheiten passte.

Die Entstehungsgeschichte des zweiten Bad-Company-Albums lässt sich nun, wie schon beim parallel auf den Markt gebrachten Re-Release des Debütalbums, ebenfalls auf einem zweiten Silberling nachvollziehen, auf dem 12 alternative Versionen der Album-Tracks sowie zwei gänzlich unbekannte Stücke („See the sunlight“ und „All night long“) zu finden sind, mit denen die Ausgrabungen aus dem Bad-Company-Archiv hoffentlich noch nicht beendet sind.

Anspieltipps:

  • Call on me
  • Shooting star
  • Good lovin‘ gone bad
  • Feel like makin‘ love
  • Deal with the preacher
Neue Kritiken im Genre „Rock“
5/10

Simulation Theory
  • 2018    
9/10

Electric Ladyland (50th Anniversary Edition)
  • 2018    
Diskutiere über „Bad Company“
comments powered by Disqus