Surfer Blood - 1000 Palms - Cover
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Surfer Blood 1000 Palms


  • Label: Fierce Panda/CARGO
  • Laufzeit: 40 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein Album fürs Atoll: Surfer Blood erzeugen die perfekte Atmosphäre für die kommenden Sommermonate.

Sonne. Weißer Sand. Palmen. Das Meer rauscht, die Möwen kreischen und der Wind weht angenehm sanft durch die Blätter. Den Alltag vergessen, die Augen schließen, Musik hören und sich über nichts Gedanken machen müssen. Surfer Blood liefern den Soundtrack für die entspannten Stunden auf einem einsamen Atoll. Surfer Blood machen Musik für das Paradies.

Egal, wie viele Platten man schon gehört hat, wie oft man zu Jack Johnson am Pool lag und sich dachte, es ginge nicht entspannter: „1000 Palms“ ist ein Sommer-Sonne-Urlaub-Album, das die oben beschriebenen Empfindungen mehr als alle anderen auf die Spitze treibt. Jedem Song wohnt eine relaxte Grundstimmung inne, die alleine einige Hördurchläufe wert ist. Die Stimme von John Paul Pitts gleitet wunderbar durch die Tracks und klingt dabei so herrlich beiläufig und unaufgeregt, dass man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann.

Umso beeindruckender wird das Ganze vor dem Hintergrund, dass Surfer Blood sich keinesfalls auf akustisches Gezupfe reduzieren, sondern mit voller Instrumentierung in der Lage sind, spannende Melodiebögen zu erzeugen und auch in den lauteren Momenten ihre Grundidee von Musik nicht verleugnen.

Hinzu kommt, dass das Album von einer fast romantischen Hintergrundgeschichte begleitet wird. Nach ihrer „frustrierenden Zeit“ bei Warner wechselte die Band zu Cargo Records, wo ihr wieder mehr Freiraum für das eigene Schaffen eingeräumt wurde. „1000 Palms“ ist quasi ein Do-It-Yourself-Album im klassischsten Sinne, aufgenommen auf dem Dachboden und im Wohnzimmer von Drummer Tyler Schwarz’ Eltern.

Auch wenn „1000 Palms“ die ganz großen Momente abgehen (Ausnahme vielleicht: das herrlich melodische „Islands“) so liefert die Platte dennoch ein wunderbares Gesamtbild. Die Songs sind nicht abwechslungsreich, fügen sich aber als Kunstwerk wunderbar ineinander und hinterlassen ein starkes Sommer-Album.

Anspieltipps:

  • Islands
  • I Can’t Explain
  • Dorian

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