Jon Regen - Stop Time - Cover
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Jon Regen Stop Time


  • Label: Motéma Music/Membran
  • Laufzeit: 38 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Gediegene Songwriter-Kunst zwischen Jazz, Pop und Soul, eingespielt mit Elvis Costellos The Imposters.

Der New Yorker Sänger, Komponist, Pianist und hauptberufliche Journalist Jon Regen (45) veröffentlicht mit „Stop Time“ eine neue Songsammlung mit zehn Eigenkompositionen. Diese spielte er zusammen mit Davey Faragher (Bass) und Pete Thomas (Schlagzeug) aus Elvis Costellos Band The Imposters ein. Produziert wurden die Aufnahmen in Santa Monica und New York von Mitchell Froom (u.a. Randy Newman, Sheryl Crow, Crowded House, Paul McCartney, The Corrs, Robin Gibb).

„Stop Time“ ist ein rundum gediegenes Piano-Album mit Einflüssen aus Jazz und Pop, das an die Kollegen Billy Joel und Harry Connick Jr. und Randy Newman erinnert, wenn diese sich einmal nur auf Balladen konzentrieren würden. Diese Gemütlichkeit in den meisten Songs des 45-Jährigen überträgt sich natürlich auch auf den Hörer, der nur selten mit forscheren Tönen wie im Titeltrack überrascht wird. Hier gönnt sich Jon Regen ein ausgiebiges Pianosolo, mit dem er seinen Jazz-Background unterstreicht.

Etwas mehr davon hätte dem Album sicher nicht geschadet. Doch Jon Regen hat sich für eine tiefenentspannte Songwriter-Pop-Variante entschieden, die ebenfalls prächtig funktioniert, wenn sich der Hörer darauf einlässt. Regen singt im Stile eines Soul- und Swing-Crooners („I will wait“), lässt sein Piano dazu elegant perlen („Morning papers“) und verbreitet damit eine angenehme Jazz-Bar-Atmosphäre („Run to me“). Die besten Stücke des Albums sind dabei „Borderline“, „Stop time“ und „These are the days“. Hier findet Jon Regen die beste Mischung aus Jazz, Pop und Soul, um den Hörer damit zu verwöhnen.

Anspieltipps:

  • Stop time
  • Borderline
  • Home again
  • These are the days
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