One Direction - Made In The A.M. - Cover
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One Direction Made In The A.M.


  • Label: Syco Music/Sony Music
  • Laufzeit: 59 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.7/10 Leserwertung Stimme ab!

In der Popmusik zählt nur, dass man in der Lage ist, Hits zu schreiben. Das beweisen One Direction mit „Made In The A.M.“.

Die britische Boyband One Direction belegte in der siebten Ausgabe der Castingshow „The X Factor“ zwar nur den dritten Platz, hat allerdings eine ähnliche Geschichte wie die Girlgroup Little Mix aufzuweisen, die ebenfalls bei „The X Factor“ dabei war und aus der achten Staffel als Sieger hervorging. Sowohl die Jungs von One Direction, als auch die Mädels von Little Mix starteten damals als Einzelkünstler in den Wettbewerb, wurden dann aber von den Juroren als Bands zusammengefasst.

Dieser Tipp hat sich für beide ausgezahlt. Sowohl Little Mix als auch One Direction wurden sehr erfolgreich, wobei die Jungs von One Direction nicht nur in ihrer Heimat Großbritannien einen Garanten für fordere Chartränge darstellen. Ihre bisherigen vier Studioalben landeten auch in den USA allesamt auf Platz eins der Billboard Charts und hielten sich darin jeweils erstaunlich lange auf. Im UK schafften One Direction dagegen „nur“ drei Nummer-eins-Alben. Unterm Strich stehen bis jetzt mehr als 65 Millionen verkaufte Tonträger. Das ist gigantisch. Doch auch bei One Direction gibt es nicht nur eitel Sonnenschein.

Seit März 2015 sind One Direction nur noch zu viert, nachdem Zayn Malik die Band verlassen hat. Jetzt müssen es Niall James Horan, Liam James Payne, Harry Edward Styles und Louis William Tomlinson alleine richten. Dazu wurden für Album Nummer fünf die bewährten Partner für Songwriting und Produktion ins Boot geholt, um das bisherige Hit-Feuerwerk fortzusetzen. Das klappt anfänglich nur schwerfällig, doch spätestens bei „Infinity“ kann der Hörer erahnen, warum diese Boygroup so erfolgreich ist: Sie hat einfach diese klassischen Popsongs und Balladen wie „Love you goodbye“, „If I could fly“, „Long way down“ im Repertoire, mit denen schon Take That in den 90er Jahren Mädchenherzen verzaubert haben – und heimlich bestimmt auch die von einigen Jungs.

So lassen sich pro Album immer problemlos vier, fünf Singles generieren, mit denen sich One Direction den Zeitraum zwischen zwei Alben wunderbar aufteilen und damit stetig im Gespräch bleiben. Dass zwischen diesen vier bis fünf herausragenden Tracks jede Menge Füller angesiedelt sind, spielt dabei scheinbar keine Rolle. Am Ende zählt in der Popmusik eben nur, dass man in der Lage ist, Hits zu schreiben. Und das beweisen One Direction auch mit „Made In The A.M.“.

Anspieltipps:

  • Infinity
  • Perfect
  • If I could fly
  • Love you goodbye
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