Fallbrawl - Chaos Reigns - Cover
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Fallbrawl Chaos Reigns


  • Label: BDHW Records
  • Laufzeit: 32 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Hier sind Sie richtig, wenn Sie Folgendes mögen: Vollgepisste Jogginghosen, ranzige Basecaps sowie Tattoo-Ärmel zum Drüberziehen.

Gute zehn Jahre nach ihrer ersten Demo-Produktion „After Longing Ache” haben sich die Ruhrpott-Hardcore-Metaller von Fallbrawl (aktuelles Line-up: Walle am Bass, AK am Mikro, Stefan an der Gitarre und Norman an der Schießbude) inzwischen so weit etabliert, dass sie auch international wahrgenommen werden. Dazu reichten drei Veröffentlichungen zwischen 2008 und 2013. Das ist nicht gerade viel. Deshalb war es nicht verkehrt, keine Zeit zu verlieren und der 2013er „Brotherhood“-EP ein weiteres Album folgen zu lassen.

„Chaos Reigns“ ist eben jenes Werk, auf dem Fallbrawl klassischen, (Thrash-)metallisch gefärbten Hardcore-Metal, mit allem was dazugehört, präsentieren. Überraschungen? Fehlanzeige! Diese braucht in dem Genre wohl auch niemand. Das hat aber auch zur Folge, dass der Besprechungstext von „Chaos Reigns“ mit jedem x-beliebigen Hardcore-Metal-Review per Copy & Paste gefüllt werden könnte. Kleiner Tipp: Copy & Paste funktioniert auch bei HipHop, Techno und Punkrock!

Und mal ehrlich, das tun wir jetzt auch! Denn genau so, wie hier dargeboten, muss Hardcore Metal sein. Kurz, knackig, kompromisslos und mit reichlich Breaks gesegnet. Wer dagegen auf der Suche nach Originalität und progressivem Gefrickel ist, der ist mit Fallbrawl und „Chaos Reigns“ komplett falsch gewickelt – und das ist auch gut so. Denn hier regieren Grooves, Riffs und beeindruckende Growls, die ihre Einflüsse aus den Bereichen des Death und Thrash Metal beziehen.

Wer herausfindet, welcher Band, die ebenfalls vom Label BDHW Records stammt, wir obigen Text im Original spendiert und hier ein weiteres Mal verwendet haben, erhält von uns einen Satz Hatebreed-Aufkleber, sowie eine exklusive „Ready for the Pit“-Ausstattung spendiert, bestehend aus einer vollgepissten Jogginghose, einem ranzigen Basecap sowie Tattoo-Ärmeln zum flotten Drüberziehen. Zu böse? Dann mal ehrlich: Was können wir dafür, dass sich so gut wie jedes Hardcore-Metal-Album gleich anhört?

Anspieltipps:

  • Azrael
  • Omega
  • Rotten
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