Eric Clapton - Crossroads Revisited: Selections From The Crossroads Guitar Festivals - Cover
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Eric Clapton Crossroads Revisited: Selections From The Crossroads Guitar Festivals


  • Label: Reprise/WEA
  • Laufzeit: 240 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Von 2004 bis 2013 veranstaltete Eric Clapton vier „Crossroads Guitar Festivals“. Dieses Dreifach-Live-Album bietet die Essenz davon.

Vor gerade einmal sechs Wochen veröffentlichte Eric Clapton (71) sein neues, inzwischen 23. Studioalbum „I Still Do“ (05/2016), da steht bereits der nächste Titel mit seinem Namen auf dem Cover in den Läden. Diesmal ist es mit „Crossroads Revisited“ ein üppiges Dreifach-Live-Album, das erstmals die legendären, seit 2004 stattfindenden Crossroads Guitar Festivals im CD-Format auswertet. Bisher wurden die Mitschnitte der im Dreijahresrhythmus auf die Bühne gebrachten Festivals lediglich als DVDs auf den Markt gebracht, sieht man von der 2013er Ausgabe ab, von der es eine Zusammenfassung auf Doppel-CD gibt.

Doch nun erfolgte eine Auslese der 40 besten Tracks von den Festivals der Jahre 2004, 2007, 2010 und 2013, dem wohl letzten Konzertereignis dieser Art. Denn im März 2014 verkündete Eric Clapton, dass es keine Pläne für eine Fortsetzung geben würde. Somit ist „Crossroads Revisited: Selections From The Crossroads Guitar Festivals“ Abschied und Geschenk zugleich, an dem illustre Namen wie Robert Cray, Buddy Guy, B.B. King, Vince Gill, J.J. Cale, John Mayer, Santana, Jeff Beck, Steve Winwood, Sheryl Crow, ZZ Top, The Derek Trucks Band, Willie Nelson und Los Lobos beteiligt sind – um nur ein paar zu nennen.

Bild

Nicht zu 100% chronologisch geht es mit den versammelten Country-, Folk-, Blues- und Rock-Großmeistern durch die Jahre. Ein Klassiker reiht sich an den nächsten und wenn Eric Clapton dann auch noch zu den beliebten All-Star-Jams aufruft und die Bühne vor lauter Gitarrenhelden immer enger wird, erreichen die Auftritte auf den verschiedenen Crossroads Guitar Festivals regelmäßig ihre Höhepunkte. Gute vier Stunden wird der geneigte Hörer auf diese Weise vom Feinsten beschallt, ohne dass dabei Langeweile aufkommt. Schließlich ist hier alles live, ungekünstelt und nicht nachbearbeitet worden.

So kann es bei all der Genialität passieren, dass Sheryl Crow als Duett-Partnerin bei Willie Nelsons „On the road again“ jeden Einsatz verpasst oder dass sich Saitenhexer Jeff Beck in „Big block“ mit seinem Gitarrensolo etwas verfranzt, was das Vergnügen in keiner Weise trübt, sondern den Spaß an der Freude eher noch steigert.

Anspieltipps:

  • Layla
  • Cocaine
  • Steamroller
  • After midnight
  • Lay down Sally
  • I shot the sheriff
  • On the road again
  • Hear my train a comin‘
  • Born under a bad sign
  • Waiting for the bus / Jesus just left Chicago
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