Cherries On A Blacklist - Glorious Days - Cover
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Cherries On A Blacklist Glorious Days


  • Label: Bad Kingdom Records
  • Laufzeit: 39 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.4/10 Leserwertung Stimme ab!

„Glorious Days“ ist die meiste Zeit völlig unspektakulär. Da fällt es schwer, Argumente für eine Empfehlung zu finden.

Mit der in Hamburg beheimateten griechisch-mexikanisch-deutschen Band Cherries On A Blacklist buhlt seit acht Jahren eine inzwischen zum Trio geschrumpfte Multi-Kulti-Truppe um die Aufmerksamkeit der Rockmusikhörer. Die Herren Andreas (Gitarre), Miltos (Drums, Gesang) und Gonzo (Bass, Gesang) brachten bis dato eine EP namens „14“ (2008) sowie einen Longplayer mit dem Titel „Lakafigo“ (2011) auf den Markt. Jetzt legen sie mit Album Nummer zwei, „Glorious Days“, nach.

Darauf enthalten sind elf Songs in der stilistischen Schnittmenge aus Grunge, Nu-Metal, Crossover, Alternative- und Punkrock, die wie schon das Debütalbum von J. Oliver Wiebe alias Olman Viper (Caliban, Emil Bulls, Jupiter Jones, Kreator, ZSK) produziert wurden und interessanterweise Parallelen zum Sound der frühen Beatsteaks aufweisen. Allerdings beschränkt sich diese Erkenntnis nur auf den Sound. Denn in Sachen Riffs, Melodien und Eingängigkeit ziehen Cherries On A Blacklist eindeutig den Kürzeren.

Das bedeutet nicht, dass das, was Cherries On A Blacklist auf ihrem zweiten Longplayer fabrizieren, schlecht ist. Es ist einfach nur die meiste Zeit völlig unspektakulär, woran auch vereinzelte Crossover-Ausbrüche („Sex & via“) nichts ändern. Egal, was das Trio auch anstellt, irgendwo hat man das Ganze schon mal gehört – und erfahrungsgemäß eben auch besser. Da fällt es schwer, Argumente für ein Album wie „Glorious Days“ zu finden, das aufgrund fehlender Spannung und Anziehungskraft selbst im Sommerloch unterzugehen droht.

Anspieltipps:

  • Storm
  • People
  • Glorious days
  • Head in the ground
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