R.E.M. - Out Of Time (25th Anniversary Edition) - Cover
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R.E.M. Out Of Time (25th Anniversary Edition)


  • Label: Concord/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 118 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Zum 25-jährigen Jubiläum wurde der Klassiker „Out Of Time“ mit viel Bonusmaterial aufgewertet noch einmal auf den Markt gebracht.

Unglaublich, aber wahr: R.E.Ms. 1991er Durchbruchsalbum „Out Of Time“ hat in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel. Mit diesem Werk verabschiedete sich die damals noch vierköpfige Band aus dem amerikanischen Athens, Georgia, endgültig aus dem Independent-Dasein und tauchte tief in den internationalen Mainstream ein. Mit Stücken wie „Losing my religion“, „Shiny happy people“, „Near wild heaven“, „Low“ oder auch „Radio song“ lieferten R.E.M. der „Generation MTV“ alternative Klassiker in Bild und Ton ab, die als perfekter Gegenpart zur damaligen Grunge-Welle dienten. Auf einmal waren Michael Stipe (Gesang), Peter Buck (Gitarre), Bill Berry (Drums) und Mike Mills (Bass) Superstars, die sie gar nicht sein wollten und mussten aus der Situation das Beste machen.

Mit weltweit mehr als 12 Millionen verkauften Einheiten bilden das von Scott Litt (u.a. Nirvana, Incubus, New Order, Patti Smith, Counting Crows, Liz Phair) produzierte „Out Of Time“ (03/1991) zusammen mit „Automatic For The People“ (10/1992), das sich 18 Millionen Mal verkaufte, die kommerziellen Speerspitzen von R.E.M., die in jeden gutsortierten Musik-Haushalt gehören. R.E.M. galten Anfang der 90er Jahre als eine der anerkanntesten und besten Rockbands der Welt, die von vielen Kollegen und Fans neidlos bewundert wurde.

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Mit der jetzigen Neuauflage in unterschiedlichsten Versionen, die bei dem einfachen, digital remasterten Album anfängt und bei einer drei CDs und eine DVD umfassenden Luxus-Version aufhört, wird einem Klassiker Tribut gezollt, der für seine Bedeutung für die alternative Pop- und Rockszene gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Doch wie ist das Werk eigentlich entstanden? Was passierte bei den Aufnahmen, dass die vier Musiker derart von der Muse geküsst wurden? Diesen Einblick gibt nun die „25 Anniversary Edition“ von „Out Of Time“.

Neben dem remasterten Originalalbum enthält die Doppel-CD-Version 19 Demos und damit mehr als 70 Minuten Musik, die dokumentieren, wie das kleine Meisterwerk „Out Of Time“ entstanden ist. Dabei hören wir die 1990 in John Keanes Studio eingespielten Grundlagen von Hits wie „Losing my religion“, „Near wild heaven“ oder auch „Shiny happy people“ in ihrer ganzen, herrlich rauen und ungeschliffenen Pracht – auch ohne Gesangsspuren bzw. mit nicht fertiggestellten oder abweichenden Lyrics. Für R.E.M.-Nerds sind diese Demo-Versionen wie zum Beispiel „Slow sad rocker“ oder „Losing my religion 2“ zweifelsohne eine kultige Fundgrube, in die es sich lohnt einzutauchen. Otto-Normal-Hörer mag darauf allerdings auch verzichten können.

Anspieltipps:

  • Low
  • Belong
  • Texarkana
  • Radio song
  • Near wild heaven
  • Losing my religion
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