Asteroid - III - Cover
Große Ansicht

Asteroid III


  • Label: Fuzzorama Records
  • Laufzeit: 36 Minuten
Artikel teilen:
6.5/10 Unsere Wertung Legende
6.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Gut abgehangener Space-Rock, der sich nicht hinter den artverwandten Stoner-Rock-Größen aus den USA verstecken muss.

Das aus dem schwedischen Örebro (liegt ca. 200 Kilometer westlich von Stockholm) stammende Heavy-Psychedelic-Rock-Trio Asteroid legt nach mehr als sechs Jahren (!) Pause ihren dritten Longplayer „III“ vor, zu dem es keiner großen Worte bedarf. Denn Kenner wissen, was sie auf dem nur sieben Songs umfassenden Album erwartet und warum das 2007er Debütalbum mittlerweile zu Höchstpreisen gehandelt wird.

II“ (02/2010) ist, wie gesagt, inzwischen sechs Jahre alt und zählt genauso wie „I“ (08/2007) zu den Perlen des von den 60er und 70er Jahren geprägten Space-Rock, der wiederum Einflüsse aus Blues und Prog beinhaltet. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die wenigen Tracks auf „III“ eine Spielzeit von 36 Minuten erzielen. Fünf Minuten pro Song sind schließlich die kleinste Größe, um sich in psychedelisch-verspielten Fuzz-Orgien auszutoben.

Auf diese prägnante Weise liefert die vollbärtige Herrenrunde Robin Hirse (Gesang, Gitarre), Johannes Nilsson (Gesang, Bass) und Jimmi Kohlscheen (Schlagzeug) einen gewohnt zähflüssig mahlenden Strom aus knurrenden Gesangsmelodien, blubbernden Riffs, dunkel wabernden Hooks und fein abgehangenen Grooves ab, der sich gewiss nicht um Innovationspreise bewerben kann, aber auf seine, mitunter eingeschränkte Art durchaus nicht hinter den artverwandten Stoner-Rock-Größen aus den USA verstecken muss.

Anspieltipps:

  • Til‘ dawn
  • Mr. Strange
  • Them calling
Neue Kritiken im Genre „Rock“
4.5/10

Na Gut Dann Nicht
  • 2020    
Diskutiere über „Asteroid“
comments powered by Disqus