Trivium - Ember To Inferno: Ab Initio - Cover
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Trivium Ember To Inferno: Ab Initio


  • Label: Cooking Vinyl/Sony Music
  • Laufzeit: 121 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
6.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Für Fans bieten sich interessante Einblicke in die Frühphase der Band. Für alle anderen ist „Ember To Inferno: Ab Initio“ eher verzichtbar.

Zum dritten Mal legen die 1999 in Orlando gegründeten Trivium ihr Debütalbum „Ember To Inferno“ nun schon auf. Erstmals erschienen im Jahre 2003, folgte schon ein Jahr später eine erneute Veröffentlichung mit Outtakes bzw. Bonustracks. Nun also eine erneute Aufbereitung mit Bonus-CD, welche die frühen Demos der Band um Matt Heafy enthält, wodurch einige Songs doppelt vertreten sind.

Der Opener „Pillars Of Serpents“ spielt damals schon mit den Polen Härte und Melodie, die diese Band später einmal berühmt und erfolgreich macht. Besser machen sie es noch im folgenden „If I Could Collapse The Masses“. „Fugue“ klingt fast genauso, wenn auch mit etwas übertriebenerem Drumming im Intro, dafür aber besseren Leadgitarren. Twinlead-Sounds und gut komponierte Soli bringen dem Song den letzten Schliff.

„Requiem“ ist dann wohl der musikalisch ausgereifteste Song des Albums. Allerdings möchte man den jungen Matt Heafy kurz durchschütteln. Seine übertriebenen pseudoharten Growls schaden dem Song mehr, als dass sie ihm nützen. Der Titelsong schlägt musikalisch in eine ähnliche Kerbe, wenn auch hier der aggressive Gesangsstil viel besser passt. Im weiteren Verlauf der Platte hört man der Band ihr noch junges Alter allerdings dann doch sehr deutlich an. Songstrukturen und Riffs ähneln sich zu oft, verschiedene Gesangslinien sind eh nur in den melodischen Refrains auszumachen.

Überraschend auf der Demo-Kompilation ist, dass der Sound zum Teil besser als auf dem Album ist. „Requiem“ und „My Hatred“ klingen durch weniger Kompression nach klassischem, staubtrockenem 80er-Jahre-Thrash-Metal. So bleiben interessante Vergleichsmöglichkeiten für Fans, für den Otto-Normal-Metaller wird dieser Output verzichtbar sein. „Ember To Inferno“ ist nun mal kein „Kill ’Em All“.

Anspieltipps:

  • Requiem
  • Blinding Tears Will Break The Skies

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