Brutality Will Prevail - In Dark Places - Cover
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Brutality Will Prevail In Dark Places


  • Label: Holy Roar Records
  • Laufzeit: 35 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
7.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Black Sabbath trifft auf Slipknot.

Mit ihrem mittlerweile fünften Album melden sich Brutality Will Prevail zurück. Nach einigen Line-up-Wechseln seit ihrer Gründung 2005, scheint sich das Quintett eingespielt zu haben und kann auf einige erfolgreiche Festivalauftritte, wie auf dem Download-Festival oder Reading-Festival, und Tourneen durch Asien, Australien und natürlich Europa zurückblicken. Mit bedrohlichen Riffs wird das Album mit „Serpent“ eröffnet. Die tiefen Growls von „Sänger“ Louis Gautheir tragen zur harten und düsteren Stimmung bei. Cooles, doomiges Riffing wird auf „Perpetual Lows“ geboten, während „Heretic“ schon wieder vorbei ist, bevor es richtig losgeht. „Penitence“ geht etwas schneller zur Sache und weist deutliche Sepultura-Parallelen auf.

Deutlich ruhiger beginnt „Nybbas“. Mit psychedelisch-jazzig-poppigem Sound groovt sich die Band langsam ein, um anschließend in die ebenso bedrohlich wirkende Vorab-Single „Forever Restless“ überzugehen. Black Sabbath trifft hier auf Slipknot und der Song wirkt trotz des Gesangs ziemlich eingängig, wenn auch in seiner ganz eigenen Art. „Death Sings Me To Sleep“ beginnt erneut doomig, um danach in beinahe klassisches Rockriffing überzugehen. Nach dem erneut ruhigeren interlude-mäßigen „Into The Gloom“, beendet „Elegy“ das Album zunächst leise, um dann in ein Riff- und Schreigewitter auszuarten.

Doomige Riffs, Sludge-Anleihen gepaart mit Ansätzen aus dem klassischen Heavy Metal und Hardrock-Bereich gepaart mit einer Stimme, die sicher nichts für jedermann und jede Zeit ist. Textlich behandelt „In Dark Places“ hauptsächlich den Umgang mit Selbstzweifeln und Rast- und Ratlosigkeit. Da fragt man sich, warum man die Texte nicht besser verstehen soll, wenn sie doch solch wichtige Themen behandeln. Alles in allem kein kompletter Rohrkrepierer aber wirklich weltbewegendes hört man auf diesem Album auch nicht. Dafür versteckt sich die Band zu sehr hinter ihrer Härte.

Anspieltipps:

  • Nybbas
  • Forever Restless

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