Soundtrack - Fast & Furious 8 - Cover
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Soundtrack Fast & Furious 8


  • Label: Atlantic/WEA
  • Laufzeit: 50 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Zu jedem neuen Film aus der „Fast & Furious“-Reihe wird die immer gleiche musikalische Soße serviert.

„The Fast An The Furious“ und kein Ende. Obwohl die im Jahr 2001 gestartete Street-Racing-Filmreihe immer wieder für seine zum Teil hanebüchenen Stories und die bei den Haaren herbeigezogenen Actionszenen belächelt wird, dreht sich die Spirale immer weiter. Soeben ist Teil 8, „The Fate Of The Furious“, weltweit in den Kinos gestartet, da wurden auch schon die Teile 9 und 10 grob terminiert. Kein Wunder, denn trotz (oder wegen?) stetig steigender Produktionskosten und den damit immer aufgeblaseneren Actionszenen, sind die Einspielergebnisse in Dimensionen gestiegen, bei denen absolut jedes Filmstudio auf der Welt Fortsetzungen in Auftrag geben würde.

So wie es in den Filmen amtlich kracht und donnert, während sich Vin Diesel, Dwayne „The Rock“ Johnson, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Kurt Russell und Jason Statham die Ehre geben, sollten natürlich auch die Soundtracks ordentlich aus den Boxen pumpen. Deshalb setzen die Macher schon seit längerer Zeit gezielt auf HipHop-Untermalung, ohne dabei in die Champions League des Genres zu investieren. Ein bis zwei Nummern kleiner geht schließlich auch. Und so kommt der Soundtrack zum achten Teil der „Fast & Furious“-Reihe als Gemeinschaftsprojekt von Atlantic Records und Universal Pictures u.a. mit folgenden Acts daher: Wiz Khalifa, Young Thug, 2 Chainz, Ty Dolla $ign, Sage The Gemini, G-Eazy, Kehlani, Migos, Post Malone, Kevin Gates, Lil Yachty und Pitbull.

Während sich die stetig wandelnde „Fast & Furious“-Familie diesmal ohne Paul Walker alias Brian O’Conner für eine Jagd rund um den Globus versammelt hat und dabei wieder einmal ein Action-Spektakel der Sonderklasse abbrennt, ist der Soundtrack, wie von den vorherigen „The Fast And The Furious“-Longplayern gewohnt, ein maximal durchschnittliches Vergnügen. Echte Hits, die im Ohr bleiben, gibt es keine, dafür jede Menge leicht konsumierbaren HipHop/Rap („Gang up“, „911“, „Seize the block“) sowie die für „Fast & Furious“ typischen spanisch-mexikanisch angehauchten Tracks („Hay ma“, „La habana“, „Mamacita“).

Fazit: Im Prinzip bleibt alles wie gehabt, weshalb auch dieser Soundtrack zur nunmehr achten „The Fast And The Furious“-Folge nicht mehr als ein gehobenes Abfallprodukt einer inzwischen milliardenschweren Leinwandmaschinerie darstellt.

Anspieltipps:

  • Hey ma
  • Gang up
  • Good life
  • Candy paint
  • Murder (Remix)
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