Styx - The Mission - Cover
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Styx The Mission


  • Label: Alpha Dog/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 42 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit „The Mission“ liefern Styx ihr erstes Album seit 12 Jahren ab. Fans dürfen bedenkenlos zugreifen.

Zwölf Jahre ist es her, dass es mit „Big Bang Theory“ ein neues Album von Styx gab. Nun hat sich das Frontmanndreiergespann aus Tommy Shaw, James Young und Lawrence Gowan doch noch einmal dazu entschlossen etwas neues zu erschaffen. Hierzulande kennt man Styx wegen der Radiohits „Boat On The River“, „Babe“ oder vielleicht auch noch „Mr. Roboto“, in den USA dagegen ist die Band fast alljährlich auf großer Tournee unterwegs und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

„Overture“ zieht direkt Parallelen zum Erfolgsalbum „Kilroy Was Here“. Auch „The Mission“ ist ein Konzeptalbum und behandelt dieses Mal eine Reise zum Mars. Danach haben die beiden Alben allerdings nicht mehr viel gemeinsam. Der coole, flotte Rocker „Gone Gone Gone“ kommt mit Gitarren, die mächtig Gas geben, ziemlich überraschend daher und ist mit zwei Minuten kurz und knapp gehalten. Tommy Shaw singt anschließend das eingängige „Hundred Million Miles From Home“. Der lässige Midtemporocker überzeugt mit Twinlead-Gitarren, Orgelsounds und gutem Groove. „Trouble At The Big Show“ verbindet einen blues-rockigen Beginn samt rauer Stimme von James Young mit einem „Over-The-Top“-Refrain in bester Art-Rock-Manier.

„Locomotive“ wildert in Pink Floyd-Gefilden und glänzt erneut durch die sehr gute Gitarrenarbeit von Shaw und Young. Anschließend lassen es die Amerikaner etwas ruhiger angehen, bevor das sechsminütige „Red Storm“ Progressivität, Verspieltheit und Melodiosität mit eingängigen Elementen verbindet. „The Outpost“ ist ein Poprocker mit stadiontauglichem Refrain, während das verspielte „Mission To Mars“ das Album noch mal etwas abgespaced beendet.

„The Mission“ liefert straighten Rock, eingängige Refrain, sowie abgedrehte und progressive Art-Rock Elemente. Dies kann mitunter etwas anstrengend werden, allerdings ist das Album mit einer Länge von 42 Minuten nicht gerade ein Monumentalepos. Fans dürften bedenkenlos zugreifen können, bieten Styx doch das, wofür sie stehen. Zudem klingen sie noch frisch und voller Spielfreude.

Anspieltipps:

  • Gone Gone Gone
  • Hundred Million Miles From Home
  • Locomotive

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