Emil Bulls - Kill Your Demons - Cover
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Emil Bulls Kill Your Demons


  • Label: AFM Records
  • Laufzeit: 46 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein Dutzend Songs, die die typische Sprache der Emil Bulls sprechen.

Die Emil Bulls aus München haben mit der „20th Anniversary Candlelight & Hellfire Tour“ (11/2015) sowie dem „XX“-Album (01/2016) ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert und erfolgreich hinter sich gebracht. „XX“ landete auf Platz sechs der deutschen Album-Charts und besiegelte damit noch einmal mit Nachdruck, dass das Quintett mehr als nur ein Underground-Thema ist. Danach begannen die Arbeiten am mittlerweile neunten Studio-Longplayer, welcher wiederum zusammen mit dem jungen Produzenten Benny Richter (u.a. Caliban, Krypteria, Marc Terenzi) entstand, der bereits drei Emil-Bulls-Alben betreute.

Das Ergebnis liegt nun in Form von „Kill Your Demons“ vor, auf dem sich ein Dutzend Songs tummeln, die die typische Sprache der Emil Bulls sprechen. Heißt: Alternative Metal trifft auf harten Rock („Miss magnetic“), gepaart mit poppigen Melodien („Black flags“) und dem Mut, Texte aus dem „Die Welt ist böse“-Baukasten zu verwursten („In any case maybe“). Diese werden der Hörerschaft von Sänger und Ex-Klosterschüler Christoph von Freydorf amtlich an die Birne gebrüllt, bis dieser der Kamm schwillt.

Keine Frage, Härte ist zumeist Trumpf auf „Kill Your Demons“, auch wenn es die Bayern durchaus verstehen, eingängige Elemente in ihre Songs einzubauen („Once and for all“) und damit ihrem typischen Sound treubleiben („Winterblood“). Dadurch lebt das Album von der Abwechslung zwischen knatterndem Metalcore („The anatomy of fear“), hymnischen Riff-Gewittern („Mt. Madness“) und reinrassigen Pop-Melodien („Euphoria“). So sind es die Hörer seit nunmehr 22 Jahren von den Emil Bulls gewohnt, die mit „Kill Your Demons“ ein weiteres solides Alternative-Metal-Langeisen vorlegen.

Anspieltipps:

  • Mt. madness
  • Once and for all
  • In any case maybe
  • Winterblood (the sequel)
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