The Atomic Bitchwax - Force Field - Cover
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The Atomic Bitchwax Force Field


  • Label: Teepee Records/CARGO
  • Laufzeit: 34 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
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Mit ordentlichem Tempo powern sich hier Mitglieder von Monster Magnet aus.

Schon im Jahr 1992 wurden The Atomic Bitchwax von den Monster Magnet-Mitgliedern Ed Mundell an der Gitarre und Bassist Chris Kosnik als Nebenprojekt gegründet, ihr erstes Album erschien allerdings erst 1999. Seit dem wurde Mundell durch Finn Ryan ersetzt, da der Originalgitarrist zu sehr mit seiner Hauptband beschäftigt war. Dort ist er mittlerweile auch raus, an den Drums sitzt mit Bob Pantella mittlerweile auch ein Monster Magnet-Mitglied. Irgendwie verworren das Ganze, trotzdem schafften es die Amerikaner nun ihr mittlerweile siebtes Album einzuspielen.

„Force Field“ beginnt mit High Energy-Rock’n’Roll vom Feinsten. „Hippie Speedball“ erinnert vor allem auf Grund des Gesangs von Kosnik deutlich an die Hellacopters, in „Earth Shaker „Which Doobie U Be““ geht es etwas grooviger zur Sache und die Band lässt Vergleiche zu Danko Jones zu. Bob Pantella gibt in „Alaskan Thunder Fuck“ ordentlich Gas und sein mit den Gitarrenriffs abgestimmtes Schlagzeugspiel wirkt sehr erfrischend und aufputschend. Das kurze, erneut flotte „Shocker“ vermischt dann Stoner-Elemente mit klassischen 70s-Hard Rock Riffs und beschließt das starke erste Drittel.

Nach dem ebenfalls stark nach schwedischen Hardrockbands klingenden „Crazy“ und dem Instrumental „Fried, Dyed And Layin‘ To The Side“, tönen „Shell Of A Man“ und „Houndstooth“ gewaltig nach Kyuss. Hypnotisch rollender Bass, staubtrockene Gitarrenriffs und ein beinahe übermotiviert klingendes Schlagzeug und fertig sind partytaugliche Stoner-Hits. Am Ende des Albums steht mit „Liv A Little“ dann noch ein beinahe kommerziell klingender Song, der womöglich die poppigen Elemente der letzten Queens Of The Stone Age-Platte aufs Korn nimmt.

Mit „Force Field“ liefern The Atomic Bitchwax ein launiges und kurzweiliges Album, denn nach 34 Minuten sind die zwölf Songs durch. Dieses Tempo ist dann vielleicht auch das größte Manko, da es kaum Abwechslung gibt. Mit wenigen Ausnahmen powert sich das Trio in kurzen, knackigen und treibenden Songs ziemlich aus, was auf Dauer, vor allem in der zweiten Hälfte des Albums, etwas ermüdend wirkt. Für laue Sommerabende trotzdem bestens geeignet.

Anspieltipps:

  • High Speedball
  • Alaskan Thunder Fuck
  • Shocker
  • Shell Of A Man

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