Rock Candy Funk Party - The Groove Cubed - Cover
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Rock Candy Funk Party The Groove Cubed


  • Label: Mascot Records
  • Laufzeit: 59 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4/10 Leserwertung Stimme ab!

Rock Candy Funk Party liefern mit „ The Groove Cubed” eine solide Funk-Party ab.

Größere Aufmerksamkeit erregten Rock Candy Funk Party im Jahr 2012 als Gitarrenheld Joe Bonamassa sich der Truppe anschließt und ein Jahr später das Debütalbum „We Want Groove“ erscheint, eine instrumentale Funkplatte mit leichten Rock- und Jazz-Einflüßen. Nach dem zweiten Album „Groove Is King“ und einer Liveplatte erscheint nun das dritte Album „The Groove Cubed“.

Dieses Mal ist es nicht ganz eine Instrumentalplatte geworden. Für die Songs „Don’t Even Try It“ und „I Got The Feelin‘“ hat sich das Quintett die Talente von Ty Taylor, Frontmann von Vintage Trouble, respektive Mahalia Barnes, ihrerseits Tochter des legendären australischen Sängers Jimmy Barnes, gesichert. „Don’t Even Try“ tönt ganz gewaltig nach Prince mit einer Prise „Uptown Funk“ von Mark Ronson und Bruno Mars. Die tanzbare Nummer mit einer Menge programmierter Sounds, aber auch einem authentischen Groove geht direkt ins Ohr bzw. die Beine. „I Got The Feelin‘“ geht in eine ähnliche Richtung, allerdings wird durch den Einsatz der Bläserfraktion der Schwerpunkt eindeutig in Richtung Soul oder Soulfunk gelegt.

In den weiteren Songs grooven sich die Herren um die Bandgründer Tal Bergman (Drums) und Gitarrist Ron De Jesus durch die Funkgeschichte. Das passiert mal mit bluesiger Lässigkeit wie in „Drunk On Bourbon On Bourbon Street“ und „This Tune Should Run For President“, etwas rockiger („Two Guys And Stanley Kubrick Walk Into A Jazz Club“ und „Funk-O-Potamia“) oder klassisch an James Brown erinnernd („Mr. Space“). „In The Groove“ vermischt dagegen klassischen Funk mit sphärischen Parts, wohingegen „After Hours“ nach Lounge klingt, „The Token Ballad“ kann man gar als Psychedelic Rock bezeichnen.

Die Songs tönen schon ziemlich lässig, allerdings sind sie unter dem Gesichtspunkt des fehlenden Gesangs mitunter etwas langatmig geraten. Ebenso sind einige Songs eher als Intro oder Interlude zu verstehen, „Mr. Funkadamia Returns And He Is Mad“ ist im Grunde gar ein Schlagzeug-Solo mit elektronischen Spielereien. Auf ihren Instrumenten sind die Musiker fit, soviel steht fest, eine Platte für jede Stunde ist „The Groove Cubed“ allerdings mit Sicherheit nicht, es ist eine solide Funk-Party.

Anspieltipps:

  • Drunk On Bourbon On Bourbon Street
  • Don’t Even Try It
  • I Got The Feelin’
  • The Token Ballad

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