Amy Macdonald - Under Stars: Live In Berlin - Cover
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Amy Macdonald Under Stars: Live In Berlin


  • Label: Virgin/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 76 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
8.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Live-Pendant zum diesjährigen „Under Stars“-Album wurde um die bekannten Hits der Schottin gestreckt. Das zahlt sich aus.

Im Februar dieses Jahres meldete sich die Schottin Amy Macdonald (30) nach fünfjähriger Pause mit ihrem „Under Stars“-Album zurück, das die kommerzieller Performance der drei Vorgänger zwischen 2007 und 2012 nicht halten konnte. Auch die ausgekoppelten Singles liefen nicht so, wie man es von der Hit-verwöhnten Auto-Liebhaberin kennt. Doch zumindest live auf der Bühne war auf Amy Macdonald Verlass und ihre Tournee gut besucht. Und so kommt es, wie es kommen musste: Pünktlich zum wichtigen Weihnachtsgeschäft erscheint mit „Under Stars: Live In Berlin“ ein weiteres Live-Album aus dem Hause Macdonald, das nicht ohne Grund ausgerechnet in Berlin aufgezeichnet wurde.

In Deutschland leben bekanntlich die treuesten Fans, die ihren Stars auch dann noch die Stange halten, wenn sie in anderen Ländern bzw. in ihrer Heimat längst abgemeldet sind. Soweit ist es bei Amy Macdonald zwar nicht, aber für das nächste Studioalbum kann sie sich nicht noch einmal fünf Jahre Zeit lassen. Schließlich ist ihre Musik auch auf dem „Under Stars“-Album immer noch relevant. Die Highlights des Longplayers („Down by the water“, „The rise and fall“, „Dream on“ und „Leap of faith“) finden sich folglich auch auf dem Live-Ableger. Aber nicht nur diese.

Das am 25. März 2017 im Berliner Tempodrom aufgezeichnete Konzert hat natürlich auch die frühen Hits wie „Slow it down“, „This is the life“, „4th of july“ oder auch „Mr. rock and roll“ in der Setlist, die trotzdem ungewöhnlich kurz ausgefallen ist. Sei‘s drum. Die Aufmerksamkeitsspanne der Hörer wird ja eh immer geringer. Also freuen wir uns über ein knackiges Konzert, das in seiner ganzen Pracht aufgezeichnet wurde. So wurden ein paar schiefe Töne und Gesangseinlagen nicht nachträglich ausgebessert und auch die eine oder andere Ansage nicht herausgeschnitten.

Hier muss der Hörer allerdings ganz genau aufpassen und seine Lauscher sehr weit aufstellen, um die 30-Jährige zu verstehen, wenn sie im breitesten schottischen Akzent zu erzählen beginnt. Doch das erhöht den Charme dieses „naturbelassenen“ Konzerts noch zusätzlich, das zusätzlich mit einer DVD veröffentlicht wird, auf der drei Videos und drei Live-Songs zu finden sind, die die Gesamtspielzeit von „Under Stars: Live In Berlin“ am Ende doch noch auf ein Normalmaß anheben.

Anspieltipps:

  • Automatic
  • Slow it down
  • This is the life
  • The rise and fall
  • Mr. rock and roll
  • Down by the water
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