Scott Matthew - Ode To Others - Cover
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Scott Matthew Ode To Others


  • Label: Glitterhouse Records
  • Laufzeit: 39 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
10/10 Leserwertung Stimme ab!

Melancholische Klänge und zarte Arrangements aus der Feder des Australischen Edel-Crooners.

Mit „Ode To Others“ legt der Australische Singer/Songwriter und Wahl-New-Yorker Scott Matthew sein mittlerweile sechstes Studioalbum vor, zu dem er sich wie folgt äußert: „Von allen Alben, die ich bisher geschrieben habe, ist dies das erste, in dem es nicht um die Liebe im romantischen Sinne geht. Auch wenn es eine Ahnung von Romantik darauf gibt, betrifft sie nicht mein persönliches Liebesleben. Das Album handelt von Menschen und Orten, die nichts mit meinem unmittelbaren Liebesschmerz zu tun haben”.

Die über ein Jahrzehnt zelebrierte musikalische Leidenszeit scheint für Scott Matthew nun also zu Ende zu sein und es ist Zeit für neue künstlerische Perspektiven. Dabei hat dem Exil-Australier insbesondere seine künstlerischer Mitstreiter Jürgen Stark geholfen, der auf dem Album Gitarre spielt, die Arrangements übernommen hat, als Co-Autor sowie als Produzent fungiert. Aufgenommen wurde in den Mama Coco’s Funky Kitchen Studios in Brooklyn, New York, wobei auch heuer Matthews Vorliebe für Coverversionen mit gleich drei Stücken bedacht wurden, die unterschiedlicher nicht sein können.

So finden sich auf „Ode To Others“ die Coverversionen von „Do you really want to hurt me?“ (Culture Club) aus dem Jahr 1982, „Flame trees“ (Cold Chisel) aus dem Jahr 1984 und „The sidewalks of New York“ von Charles B. Lawlor und James W. Blake aus dem Jahr 1894. Eingerahmt werden diese von sieben Eigenkompositionen, die freilich weiterhin typisch nach Scott Matthew klingen, auch wenn er sich einer inhaltlichen Zäsur unterworfen hat. Es dominieren also weiterhin melancholische Klänge in zarten Arrangements („Where I come from“), in denen sich immer wieder Streicher („End of days“) und auch Bläser („Cease and desist“) wiederfinden. In Verbindung mit Scott Matthews gefühlvollem Gesang ergibt sich daraus das gewohnte Bild des zartbesaiteten Edel-Crooners, der mit seiner Musik die Menschen berühren möchte.

Anspieltipps:

  • The wish
  • Where I come from
  • Not just another year
  • The sidewalks of New York
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