Pennywise - Never Gonna Die - Cover
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Pennywise Never Gonna Die


  • Label: Epitaph Records
  • Laufzeit: 39 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Zum 30-jährigen Jubiläum kredenzen Pennywise den Hörern ein knackiges Punkrockalbum.

Zum 30-jährigen Bandjubiläum schenken Pennywise sich und ihren Fans mit „Never Gonna Die“ ein Versprechen und ein neues Album, das wie sämtliche Pennywise-Alben zuvor auf dem Label Epitaph Records, das von Bad-Religion-Gitarrist Brett Gurewitz gegründet wurde, erscheint. Vier Jahre nach „Yesterdays“ (07/2014) ist es das zwölfte Studioalbum der Kalifornier, die in den 1990er Jahren an der Seite von Bands wie Bad Religion, NOFX oder auch Megasellern wie The Offspring und Blink-182 zu einigem Erfolg kommen konnten.

Nachdem Frontmann Jim Lindberg nach einem kurzzeitigen Ausstieg seit dem „All Or Nothing“-Album (04/2012) wieder mit an Bord ist, zeigt die Formkurve von Pennywise wieder nach oben. Und so wird das Album mit dem Titelsong wie man es erwartet eröffnet. Nach kurzem aufbauenden Intro, haut die Band dem Hörer einen Uptempo-Punkrocker um die Ohren, der zum ausrasten einlädt und genau wie die folgenden Tracks „American Lies“ und „Keep Moving On“ perfekt zu den ersten Sonnenstrahlen passt.

„Live While You Can“ hat zwar ein ähnliches Tempo, lässt aber melancholische Momente zu, bevor „We Set Fire“ trotz Härte poppige Elemente beinhaltet. „She Said“ ist dann der erste Song des Albums, bei dem das Tempo teilweise, aber wirklich nur teilweise, etwas gedrosselt wird. Wirklich langsamer geht es im Midtempo-Rocker „Goodbye Bad Times“ zu, der aber nicht weniger intensiv gerät. Mit eingängiger Hookline, melodiebewussten Gitarren und latenter Melancholie, erinnert die Band hier an eine Mischung aus Blink-182 und Lagwagon.

„A Little Hope“ mit messerscharfen Powerchords, „Won’t Give Up The Fight“, welches metallische Riffs integriert, oder das Hardcore-lastige „Listen“ geben wie der Rest der Platte wieder ein ordentliches Tempo vor. Dabei arbeiten Pennywise viel mit Chören, melodiebewussten Single-Note-Riffs, in Kombination mit prägnanten Powerchord-Riffs, songdienlichen Gitarrensoli, eingängigen Hooks und meist ordentlichem Tempo und platzieren sich so zwischen den Punkhelden von Bad Religion und NOFX. Innovationen gibt es auf „Never Gonna Die“ zwar keine, aber mit Produzent Cameron Webb (u.a. Motörhead) hat die Band ein knackig und frisch klingendes Album eingespielt, was gerade in der warmen Jahreszeit für Freude sorgen wird.

Anspieltipps:

  • Never Gonna Die
  • American Lies
  • Goodbye Bad Times
  • A Little Hope

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