Monument - Hellhound  - Cover
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Monument Hellhound


  • Label: Rock Of Angels Records
  • Laufzeit: 57 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Maiden hier, Maiden dort. Monument klonen den Sound der Metal-Götter ein weiteres Mal. Das ist nicht unbedingt innovativ, aber sehr unterhaltsam.

Die Briten von Monument kommen daher, wie aus einer anderen Zeit. Klischeehafte Songtitel, Leder- und Nieten-Outfit, ein Comic-Maskottchen auf den Plattencovern und Musik, die sich deutlich an den zahlreichen Iron-Maiden-Großtaten aus den 1980er Jahre orientiert. Die ungezwungene Art und der offensichtliche Spaß an ihrer Musik, verhalfen dem Quintett bis dato zu gemeinsamen Tourneen mit Iced Earth oder auch Rage, sowie Auftritten auf den größten Metal- und Rock-Festivals Europas, wo sie sich auch die Bühne mit ihren Helden von Iron Maiden teilen dürfen.

Bereits die Kritiken der ersten beiden Monument-Alben „Renegades“ (2014) und „Hair Of The Dog“ (2016) konnten sich sehen lassen und nun folgt das dritte Werk namens „Hellhound“, mit dem die Band an die warmen Worte der Fans und der Presse anknüpfen möchte. An der musikalischen Rezeptur wurde deshalb nicht viel geändert, so viel vorweg. Der Opener „William Kidd“ erinnert neben seinen Piraten-Lyrics auch musikalisch an Running Wild und tönt mit seinen Double-Bass-Gewittern etwas moderner. „The Chalice“ ist eine astreine Gute-Laune-Nummer zwischen Maiden der späten Achtziger und Edguy, bei der die Gitarristen Lewis Stephens und Dan Baune einige coole Soli abliefern.

„Death Avenue“ lässt zusätzliche Einflüsse von Dio zu und Frontmann Peter Ellis zeigt sich zwischen Bruce Dickinson und Tobias Sammet von seiner besten Seite. Mit dem Titelsong und „Wheels Of Steels“ wildert die Band weiter im Fundus der eisernen Jungfrauen und „Attila“ verbindet geschichtliche Themen mit dem prägnanten Maiden-Galopp-Rhythmus. „Straight Through The Heart“ und „Creatures Of The Night“ geraten dann etwas kompakter und orientieren sich mehr an den Party-Hardrock-Bands der 80er Jahre wie zum Beispiel Dokken oder auch Mötley Crüe.

Klingt „Hellhound“ somit nach einem Rip-off und hat man das meiste irgendwie schon mal gehört? Ja. Macht das Album dadurch weniger Spaß? Mitnichten! Monument verstehen es, ihre Spielfreude und ihren Enthusiasmus auf den Hörer zu übertragen. Ein weiterer Pluspunkt ist die natürliche und alles andere als aufgeplusterte Produktion, was dem Hörgenuss zudem sehr zuträglich ist.

Anspieltipps:

  • The Chalice
  • Death Avenue
  • Wheels Of Steel
  • Creatures Of The Night

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