Shinedown - Attention Attention - Cover
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Shinedown Attention Attention


  • Label: Atlantic/WEA
  • Laufzeit: 50 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
6.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein Konzeptalbum aus dem Hause Shinedown, das vor allem Langeweile liefert.

Im Fahrwasser von Bands wie Nickelback, Creed oder Three Doors Down konnte die 2001 gegründete Band, vor allem in den 2000er Jahren große Erfolge feiern. Aber auch heute noch sind Shinedown gern gesehener Gast in der US-Charts. Platin- und Gold-Alben, Abrufe in hoher zweistelliger Millionenhöre auf Streamingdiensten, Nummer 1 Platzierungen in den Rock-Charts. Für das Quartett aus Florida könnte es schlechter laufen. Mit „Attention Attention“ erscheint nun das sechste Studioalbum der Herren m Frontmann Brent Smith.

Angelegt als Konzeptalbum über eine Person, die durchweg negativ eingestellt ist und sich im Laufe des Albums zum Besseren wendet, wurde „Attention Attention“ von Bassist, Achtung, Eric Bass produziert. Die Band scheint allerdings etwas übermotiviert zu sein. Zum einen ist die Story nicht wirklich atemberaubend oder innovativ, zum anderen zeigte schon die Vorabsingle „Devil“, dass sich Smith und Gitarrist Zack Myers, nicht wirklich einig zu sein scheinen, in welche Richtung es musikalisch gehen soll. So seltsam es sich lesen mag, hört man eine Mischung aus Nickelback und Muse, die nicht wirklich aufgeht.

„Black Soul“ geht in eine ähnliche Richtung und ist auch ähnlich heavy, aber auch ähnlich belanglos. Der Titelsong ist dann die erste wirkliche balladeske Radionummer, aber auch das an Fall Out Boy erinnernde „Kill Your Conscience“ klingt kommerziell. Den Rest der Scheibe hört man das, was man erwartet. Alternative Rock zwischen Post-Grunge, Hardrock und Pseudo-Metal. Dazu gibt es eingängige Hooklines und bedeutungsschwanger klingende Texte. Im Großen und Ganzen ist das aber nur der x-te Aufguss der frühen Creed- und Nickelback-Alben, der verpackt als Konzeptalbum mehr Leute ansprechen soll.

Mit Sicherheit werden Fans der Band Spaß an „Attention Attention“ haben. Der Rest der Welt kann auf dieses Album getrost verzichten. Songwriting und Handwerk sind ordentlich, solide, aber auch unheimlich langweilig. Zudem wird Brent Smiths Stimme mit jedem Song schwieriger zu ertragen. Mal mit Effekten beladen, mal scheinbar ungefiltert, kann er die Klasse seiner Vorbilder nie erreichen.

Anspieltipps:

  • Pyro
  • Darkside

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