Mayday Parade - Sunnyland - Cover
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Mayday Parade Sunnyland


  • Label: Rise Records
  • Laufzeit: 49 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
4.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Alles ist wie immer: Eingängige Chöre, Hooklines und Melodien im Überfluss.

In diesen Tagen beehrt uns die im Jahr 2005 gegründete, aus Tallahassee, Florida, stammende Band Mayday Parade mit ihrem mittlerweile sechsten Studioalbum namens „Sunnyland“. Dieses erscheint über den neuen Label-Partner Rise Records, bei dem Jake Bundrick (Drums, Gesang), Jeremy Lenzo (Bass, Gesang), Derek Sanders (Gesang, Keyboards), Alex Garcia (Gitarre) und Brooks Betts (Gitarre) Anfang 2018 einen neuen Vertrag unterschrieben haben. Auf Rise Records waren oder sind Kollegen wie The Devil Wears Prada, The Acacia Strain, Poison The Well, Memphis May Fire oder auch Sevendust beheimatet.

Damit befinden sich Mayday Parade in guter Gesellschaft. Und auch für das Label ist der Deal sicher kein schlechter Deal. Zwar konnten Mayday Parade nie mehr an den überragenden kommerziellen Erfolg ihres Debütalbums „A Lesson In Romantics“ (07/2007, mehr als 500.000 abgesetzte Einheiten) anknüpfen. Trotzdem kann die Band kontinuierlich sechsstellige Verkaufszahlen pro Album aufweisen und liegt inzwischen bei mehr als einer Million verkaufter Longplayer. Mit dem Nachfolger zu „Black Lines“ (10/2015) soll es genauso weitergehen. Oder noch besser.

Denn das Quintett vertraute diesmal nicht nur auf die Dienste der langjährigen Studio-Partner Zack Odom und Kenneth Mount, sondern holte auch die ausgewiesenen Hit-Produzenten John Feldmann (Blink-182, Panic! At The Disco, Good Charlotte, 311, All Time Low) und Howard Benson (Three Days Grace, My Chemical Romance, Simple Plan, Theory Of A Deadman, 3 Doors Down) ins Boot. Da wäre es doch gelacht, wenn nicht auch „Sunnyland“ wie gewohnt mit eingängigen Chören, Hooklines und Melodien wuchern würde.

Gesagt, getan. Die Mayday-Parade-Jungs setzten von Anfang an („Never sure“) auf ihren erprobten, betont poppigen Punkrock („Piece of your heart“, „Stay the same“) mit dezentem Emo-Einschlag („It´s hard to be religious when certain people are never incinerated by bolts of lightning“), den der Hörer ganz genau so von den bisherigen Veröffentlichungen kennt. Dass die Balladen aus dem Hause Mayday Parade inzwischen allerdings so schmachtend ausfallen wie „Take my breath away“ oder auch „Where you are“, ist dann aber doch etwas too much.

Unterm Strich ergibt dies eine solide, aber nicht sonderlich überraschende Vorstellung des Florida-Fünfers, der auch im sechsten Aufguss das macht, was er kann: Pop-Punk, wie er im Buche steht, der aber irgendwie ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein scheint.

Anspieltipps:

  • Satellite
  • Never sure
  • Piece of your heart
  • Looks red, tastes blue
  • How do you like me now
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