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RSO Radio Free America


  • Label: BMG Rights Management
  • Laufzeit: 67 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
6.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Das neue Projekt von Richie Sambora (Ex-Bon Jovi) zusammen mit seiner Lebensgefährtin Orianthi.

Mit seinem Ausstieg bei Bon Jovi vor fünf Jahren hat Richie Sambora (58) die Fans der Pop-Rocker schwer schockiert. Doch wie wir inzwischen wissen, läuft die Multi-Millionen-Dollar-Maschine auch ohne ihr geliebtes Gründungsmitglied und Kult-Gitarristen wie geschmiert weiter. Was Geld verdienen anbelangt, macht Jon Bon Jovi eben niemand etwas vor. Währenddessen ruht sich Richie Sambora allerdings nicht auf seinem Bankkonto und Tantiemen-Einnahmen aus mehr als 130 Millionen verkaufen Alben aus, sondern macht munter solo weiter. Samboras Kariere verläuft seitdem natürlich ein paar Nummern kleiner, so wie er es sich offenbar gewünscht hat, aber dafür wieder mit mehr Spaß an der Sache.

Es sei ihm gegönnt. So hat der 58-Jährige auch privat ein neues Glück gefunden. Seit vier Jahren ist er mit der gebürtigen Australierin Orianthi Panagaris (33) zusammen, die als Gitarristin sowohl solo aktiv ist, aber auch zusammen mit Michael Jackson, Steve Vai, Santana oder auch Alice Cooper auf der Bühne stand. Genau wie Richie Sambora hat sie bis dato drei Soloalben auf den Markt gebracht. Und nun machen die beiden auch gemeinsam Musik. Nach den Download-Only-EPs „Rise“ (09/2017) und „Making History“ (12/2017) im vergangenen Jahr, legt das Duo jetzt das Debütalbum „Radio Free America“ vor, das von Bob Rock (Metallica, Bon Jovi, Aerosmith, The Offspring, Bryan Adams, The Cult) produziert wurde.

15 Songs haben Richie Sambora und Orianthi alias RSO für „Radio Free America“ aufgenommen, wobei schon einige von den beiden EPs bekannt sind. Stilistisch bewegt sich das Duo auf dem immerhin 67 Minuten langen Longplayer zwischen softem Rock („Making history“), Blues („Together on the outside“), Pop („We are magic“, „Masterpiece“), R&B („Take me“) und Country („Walk with me“), wobei RSO zumindest an amerikanischen Hörgewohnheiten gemessen immer dicht am Mainstream segeln, ohne dass sie ihr virtuoses Gitarren-Können dabei unter den Scheffel stellen.

Doch trotz aller Professionalität und Sympathie für die Protagonisten, ist das Ergebnis eher mau. Denn spannend oder besonders einfallsreich ist „Radio Free America“ zu keiner Zeit. Sambora und Orianthi setzen dem Hörer gediegene Durchschnittskost vor, die keine nachhaltige Wirkung besitzt und damit unterzugehen droht.

Anspieltipps:

  • Truth
  • Masterpiece
  • One night of peace
  • I don’t want to have to need you now
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