Norah Jones - Live At Ronnie Scott´s - Cover
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Norah Jones Live At Ronnie Scott´s


  • Label: Eagle Vision/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 116 Minuten
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Knapp zwei Stunden zusammen mit Norah Jones im berühmten Londoner Jazzclub. Wer kann da schon nein sagen?

Der Londoner Jazzclub Ronnie Scott´s, der im nächsten Jahr seinen 60. Jahrestag seit der Eröffnung am 30. Oktober 1959 feiert, bietet dem geneigten Publikum Tag für Tag feinste Jazzmusik an. Dafür sorgen u.a. die verschiedenen Hausbands, aber auch illustre Stargäste, die dort regelmäßig Live-Alben mitschneiden lassen. Nicht nur das Who is Who der Jazzwelt wie Budddy Rich, Nina Simone, Chet Baker oder auch Ella Fitzgerald hat bereits Live-Alben im Soho-Distrikt aufgenommen, auch Rock-, Pop- und Soulstars wie Van Morrison, Curtis Mayfield, Dream Theater, Lisa Stansfield, Jeff Beck und Jamie Cullum haben ihre Konzerte im Ronnie Scott´s für die Ewigkeit festgehalten.

Einer der ganz großen Stars, der in der letzten Zeit im Ronnie Scott´s auftrat, war die amerikanische Jazzsängerin Norah Jones (39), die im vergangenen Herbst gleich vier ausverkaufte Konzerte in dem legendären Venue spielte. Diese wurden unter der Regie von Nick Wickham (Madonna, Foo Fighters, Rihanna, Metallica, Katy Perry) für eine Auswertung auf Blu-ray und DVD mitgeschnitten, die nun vorliegt. Darauf liefert die vor 16 Jahren mit dem „Come Away With Me“-Album quasi über Nacht berühmt gewordene New Yorkerin zusammen mit Brian Blade am Schlagzeug und Christopher Thomas am Bass einen 16 Songs umfassenden Auftritt ab, der einen guten Querschnitt ihres bisherigen Schaffens darstellt, das immerhin sechs Studioalben umfasst.

In der intimen Atmosphäre des Londoner Clubs, in dem die Besucher an Tischen sitzen und bei einem Glas Wein oder Bier den Protaginsten lauschen, geht es sowohl auf der Bühne, als auch unter den Gästen sehr gediegen und entspannt zu. Hektik kommt jedenfalls zu keiner Zeit auf – auch nicht, wenn die Getränke mal ausgehen. So bezieht das amerikanische Trio an seinen Instrumenten Stellung und liefert – ohne sich in den nächsten zwei Stunden von der Stelle zu rühren – eine minimalistische Show ab, die im glasklaren DTS Digital Surround Sound vorliegt.

Dabei liefert die 39-Jährige, eingebettet in ihre eigenen Stücke wie „Don’t know why“, „Nightingale“ oder auch „Flipside“, mit Duke Ellingtons „Fleurette Africaine“ und Neil Youngs „Don’t be denied“ zusätzlich zwei Coverversionen ab, die um den Bonus Track „Burn“ sowie ein exklusives Interview ergänzt werden. Fazit: Alles in allem eine chice Aufnahme.

Anspieltipps:

  • Flipside
  • Nightingale
  • Don’t be denied
  • Out on the road
  • Don’t know why
  • Little broken hearts
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