Al Di Meola - Elegant Gypsy & More: Live - Cover
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Al Di Meola Elegant Gypsy & More: Live


  • Label: earMusic/EDEL
  • Laufzeit: 64 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Nur fünf Monate nach dem aktuellen Studioalbum „Opus“ bedient Al Di Meola seine Fans mit einem Live-Mitschnitt.

Der italo-amerikanische Jazz-Gitarrist Al Laurence Dimeola alias Al Di Meola (64) ist seit den frühen 70er Jahren als Musiker aktiv und veröffentlichte im Oktober 1976 mit „Land Of The Midnight Sun“ sein erstes Soloalbum. Seitdem hat der einmalige Grammy-Gewinner in erstaunlicher Regelmäßig neue Musik veröffentlicht, die sowohl kommerziell als auch künstlerisch großen Anklang fand und dem in Jersey City geborenen Virtuosen nicht nur in Szenekreisen einen erstklassigen Namen einbrachte.

So kann der passionierte Jazz-Fusion-Meister u.a. auf Kollaborationen mit Steve Winwood, Frank Zappa, Jimmy Page, Stevie Wonder, Luciano Pavarotti, Paul Simon, Phil Collins, Santana oder auch Herbie Hancock zurückblicken und von sich behaupten, dass er zu den gefragtesten Gitarristen der vergangenen vier Jahrzehnte zählt. Zuletzt brachte Al Di Meola mit „Opus“ (02/2018) erst vor wenigen Monaten einen neuen Studio-Longplayer auf den Markt, der die Top 5 der deutschen Jazz-Charts erreichte und damit seinen Status untermauerte.

Zum 40. Jubiläum seines zweiten Studioalbums „Elegant Gypsy“ (04/1977) tourte Al Di Meola im vergangenen Jahr durch die USA. Passend dazu, wird nun mit „Elgant Gypsy & More: Live“ ein Live-Mitschnitt vorgelegt, der die Konzertreise dokumentiert. In mit 64 Minuten Spielzeit recht kompakter Form, zelebrieren darauf Al Di Meloa sowie Phil Magallanes und Philippe Saisse (Keyboards), Gumbi Ortiz (Percussion), Elias Tona (Bass), Luis Alicea (Drums) und Evan Garr (E-Violine) neun Eigenkompositionen und das kurz angespielte Led-Zeppelin-Cover „Black dog“ in unnachahmlicher Form.

Auf diese Weise erstrahlt das Frühwerk des 64-Jährigen mit Songs wie „Race with devil on spanish highway“ oder auch „Flight over Rio“ in frischem Glanz. Die Songs bewegen sich dabei im Schnitt bei rund sieben Minuten Spielzeit – und haben damit ausreichend Auslauffläche für das nicht unkomplizierte, aber niemals aufdringliche Spiel von Al Di Meola und Band, das im Bereich des Instrumental-Jazz längst Kult ist.

Anspieltipps:

  • Babylon
  • Flight over Rio
  • Midnight tango
  • Egyptian danza
  • One night last june
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