The Magpie Salute - High Water I - Cover
Große Ansicht

The Magpie Salute High Water I


  • Label: Mascot Records
  • Laufzeit: 48 Minuten
Artikel teilen:
6.5/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach dem Live-Debüt aus dem vergangenen Jahr, nun das Studio-Debüt der Black-Crowes-Nachfolgeband.

Die ehemaligen The-Black-Crowes-Mitglieder Rich Robinson (Gitarre), Marc Ford (Gitarre) und Sven Pipien (Bass) sind zusammen mit Matt Slocum (Keyboard), John Hogg (Gesang) und Joe Magistro (Drums) The Magpie Salute. Nachdem die ursprünglich zehnköpfige Band im Sommer des vergangenen Jahres mit einem selbstbetitelten Live-Album quasi den Markt testete und das gesamte Jahr dazu nutzte, live zu spielen, reifte allmählich der Entschluss, ein Studioalbum mit eigenen Songs aufzunehmen.

Dazu wurde in einem abgespeckten Line-up, das den harten Kern der Band ausmacht, im Dark Horse Studio in Nashville, Tennessee, an eigenem Material gewerkelt, das nun in Form von einem Dutzend Tracks auf „High Water I“ vorliegt. Und auch hier ist der Name Programm. Denn „High Water II“ wird bereits im nächsten Jahr erwartet. Doch bis dahin gilt es sich erst einmal auf „High Water I“ einzugrooven, das wir erwartet den Sound und Spirit der Black Crowes weiterführt.

Wie bitte, die Black Crowes sollen ohne den Gesang von Chris Robinson weiterleben? Das ist gewiss schwer vorstellbar, doch nach dem Richs streitbarer und gerne mal leicht bedröhnter Bruder mittlerweile weit davon entfernt ist, jeden Ton zu treffen, sollte der Hörer neutral an die Leistung von John Hogg herangehen und die Songs einfach wirken lassen. Schließlich weht über dem Magpie-Salutew-Projekt der Geist der Versöhnung, da auch Ford, Pipien und Robinson erst wieder zueinanderfinden mussten.

Mit „High Water I“ ist es ihnen bis auf kleine Abstriche geglückt. Dem atmosphärisch dichten Album fehlen zwar echte Höhepunkte, also herausragende Songs, die früher, in einer besseren Welt, als Single ausgekoppelt wären. Dafür punktet der Songreigen mit dem typischen Rich-Robinson-Südstaaten-Songwriting-Flair, das sich verlässlich von Track zu Track entfaltet, egal ob diese rockig („Send me an Omen“), groovy („For the wind“, „Take it all“) oder eher balladesk sind („Sister moon“, „Color blind“).

Anspieltipps:

  • Sister moon
  • Can you see
  • Walk on water
  • Mary the gypsy
  • Send me an Omen
Neue Kritiken im Genre „Rock“
Diskutiere über „The Magpie Salute“
comments powered by Disqus