Mac Miller - Swimming - Cover
Große Ansicht

Mac Miller Swimming


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 59 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Every day I wake up and breathe. I don’t have it all, but that’s all right with me.

Rapper Malcolm James McCormick alias Mac Miller (26) legt mit „Swimming“ sein fünftes offizielles Studioalbum und damit den Nachfolger des etwas missverstandenen „The Devine Feminine“ (09/2016) vor, mit dem sich der Pittsburgher erneut dem Trend beugen musste, dass die Verkaufszahlen seiner Alben trotz anfänglich hoher Chartplatzierungen kontinuierlich sinken und ein Superstarstatus erst einmal nicht in greifbarer Nähe ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Schließlich ist mit der alten Garde (Eminem, 50 Cent, …) nicht mehr viel los und die aktuellen Big Player wie Kendrick Lamar oder auch J. Cole können auf Dauer nicht jedes Jahr neues Material auf den Markt bringen, während ein Frank Ocean dagegen so langsam mal wieder etwas raushauen sollte.

So gibt der Markt auf jeden Fall genügend Raum für den neuen Mac-Miller-Longplayer her, der vom Funk und Soul der 70er Jahre beeinflusst wurde und damit vorab schon mal einen interessanten, wenn auch nicht gänzlich revolutionären Ansatz liefert. Denn in Verbindung mit dem von Haus aus psychedelisch gefärbten HipHop/Rap-Stil des Amerikaners, ergibt sich auf „Swimming“ eine lässig-entspannte Atmosphäre, wie ein Sommerabend auf der Veranda mit einer gut gekühlten Flasche „Colt 45“ im Anschlag.

Entsprechend klingen die 13 Tracks auf „Swimming“ dann auch: Mac Miller tänzelt, als wäre er leicht beschwipst, durch sein Repertoire und gerät dabei in einen hypnotischen, erzählerischen Flow, der eine gewisse Nachdenklichkeit vermittelt. Der 26-Jährige sinniert über das Älterwerden und zeigt sich als ein Rapper auf der Suche nach sich selbst, der auf „Swimming“ sein ganz persönliches Mantra herunterbetet. Dazu wird das Tempo kaum variiert und am Ende konstatiert, dass die unbekümmerten Teenager-Jahre endgültig vorüber sind. Willkommen in der Realität!

Anspieltipps:

  • Wings
  • Jet fuel
  • Perfecto
  • Small worlds
  • What’s the use?
Neue Kritiken im Genre „HipHop/Rap“
7/10

Reflexionen Aus Dem Beschönigten Leben
  • 2018    
Diskutiere über „Mac Miller“
comments powered by Disqus