R.E.M. - The Best Of R.E.M. At The BBC - Cover
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R.E.M. The Best Of R.E.M. At The BBC


  • Label: Concord/UNIVERSAL
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

34 Songs aus 25 Jahren BBC-Recordings auf zwei CDs - auch erhältlich als Monsterbox mit neun Discs.

R.E.M. und Concord Music, vertreten durch das Sublabels Craft Recordings, das für die Katalog-Veröffentlichungen aus dem Hause Concord Music zuständig ist, setzen die Aufarbeitung des historisch wertvollen Archiv- und Katalog-Materials von R.E.M. mit der Herausgabe einer massiven Sammlerbox mit acht CDs und eine DVD fort, die sich den BBC-Aufnahmen der im Ruhestand befindlichen Band aus Athens, Georgia, widmet. Wer es gerne etwas kleiner mag oder die Brieftasche nicht so weit aufmachen möchte, kann aber auch zu einer abgespeckten 2-CD-Variante von „R.E.M. At The BBC“ greifen. Diese filtert die Essenz des schweren Klotzes auf 34 Songs gebündelt heraus und schindet auch damit genügend Eindruck.

Inhaltlich versammelt „R.E.M. At The BBC“ seltene Studio- und Live-Aufnahmen aus 25 Jahren, die die BBC für Shows wie „Live Lounge“, „John Peel Sessions“, Later… with Jools Holland“ oder auch „Drivetime“ mitgeschnitten hat. Die ältesten Aufnahmen stammen dabei aus dem Jahr 1984, der jüngste Track („Supernatural superserious“) wurde im Jahr 2008 aufgezeichnet. Der Löwenanteil der versammelten Songs mit immerhin 20 Aufnahmen entstammt aus allen Phasen der 90er Jahre, dem kommerziell erfolgreichsten Abschnitt der R.E.M.-Karriere. Somit dürften die Anhänger fast aller Epochen auf ihre Kosten kommen.

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Eröffnet wird das Doppelalbum mit vier Akustik-Songs aus den Nicky Campbell Sessions vom 13. März 1991 – und damit mit gleich drei Stücken aus dem damals frisch erschienenen „Out Of Time“-Longplayer (03/1991), der sich mehr als 18 Millionen Mal verkaufen sollte. Lediglich „World leader pretend“ stammt vom vorherigen „Green“-Album (11/1988). Weitere Schätzchen finden sich mit dem Live-Mitschnitt von der „Monster“-Tour aus Milton Keynes (1995) oder dem Headliner-Auftritt beim Festival in Glastonbury. Zudem gibt es mit „E-bow the letter“ aus der St. James Church ein Duett mit Thom Yorke (Radiohead) zu bestaunen.

Fazit: Wer mal wieder Lust auf R.E.M. hat und dazu nicht die alten (Live-)Alben heraussuchen will, kann nun auf ein feines Sammelsurium aus den Archiven der BBC zurückgreifen, das die Herren Peter Buck (Gitarre), Mike Mills (Bass), Michael Stipe (Gesang) und dem 1997 ausgestiegenen Bill Berry (Drums) in gewohnt guter Form zeigt.

Anspieltipps:

  • Orange crush
  • Nightswimming
  • Everybody hurts
  • Man on the moon
  • Country feedback
  • Half a world away
  • Crush with eyeliner
  • What’s the frequency, Kenneth?
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