The Kelly Family - We Got Love: Live At Loreley - Cover
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The Kelly Family We Got Love: Live At Loreley


  • Label: Airforce1/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 131 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Kelly Family generiert aus ihrem Erfolgsalbum „We Got Love“ (2017) nun schon den zweiten Live-Longplayer.

Mit „We Got Love“ (03/2017) meldete sich die Kelly Family im vergangenen Jahr auf fast schon sensationelle Art und Weise zurück im Rampenlicht. 13 Jahre nach dem letzten Studioalbum „Homerun“ (06/2004) sprang die zwar nicht vollzählig angetretene Musikerfamilie zurück auf Platz eins der deutschen Charts, setzte mehr als 700.000 Einheiten des Albums ab und begeisterte mehr als 400.000 Fans auf ihrer Tournee. Als echte Kommerzprofis legten die Damen und Herren der Kelly Family noch vor Jahresfrist mit „We Got Love: Live“ (10/2017) einen Ableger des aktuellen Studiowerks als Appetitanreger für die bevorstehende 2018er Tour vor, die sich bis Ende August hinzog und mit zwei Auftritten auf der berühmten Freilichtbühne auf der Loreley beendet wurde.

Eben diese triumphalen Konzerte an einer für die Kelly Family geschichtsträchtigen Stätte dienen nun als Grundlage für eine weitere Veröffentlichung unter dem „We Got Love“-Titel, womit die Band das Kunststück fertigbringt, gleich zwei Live-Alben aus dem Zyklus einer Studio-Veröffentlichung zu generieren. Und so gibt es nach den auf „We Got Love: Live“ dokumentierten Hallen-Shows nun echtes Open-Air-Feeling, das sich vor mehr als 30.000 Besuchern zugetragen hat, inhaltlich aber kaum von den Sets des Vorjahres unterscheidet. Im Mittelpunkt stand das gewohnte Best-Of-Programm, das hier und da um ein paar kleine Raritäten ergänzt wurde.

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Doch ganz offensichtlich ist es genau das, was das Publikum verlangt. Denn die ganz besondere Atmosphäre der Loreley-Auftritte ist den als Doppelalbum, DVD, Blu-ray sowie als Deluxe-Edition erhältlichen Aufnahmen in jeder Sekunde anzumerken. Die Besucher singen die Songs beseelt mit und übernehmen nicht selten völlig allein den kompletten Gesang. Dabei zeigt sich wieder einmal, welch stattliches Bündel an Hits die Kelly Family im Laufe der Jahrzehnte geschrieben. Aber auch die eine oder andere mit Bedacht gewählte Coverversion wie „Let it be“ (The Beatles) und „The rose“ (Amanda McBroom) sowie bekannte Traditionals vom Schlage „Let my people go“ runden das Bild eines völlig stimmigen Live-Albums ab.

Kein Wunder, dass schon jetzt für 2019 mehr als zwei Dutzend Konzerte der Kelly Family über das ganze Jahr verteilt terminiert sind. Denn live ist die Kelly Family eine echte Attraktion, die sich bezahlt macht. Fragt sich nur, ob es Kathy, Patricia, Joey, Jimmy, John und Angelo Kelly schaffen, im nächsten Jahr irgendwie noch ein neues Studioalbum abzuliefern. Ansonsten wäre es nur konsequent, wenn ein weiterer „We Got Love“-Live-Ableger auf den Markt kommt. Zuzutrauen wäre es der Kelly Family.

Anspieltipps:

  • Red shoes
  • First time
  • Please don’t go
  • Can’t help myself
  • Only our rivers run free
  • When the boys come into town
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