Chrome Division - One Last Ride - Cover
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Chrome Division One Last Ride


  • Label: Nuclear Blast/WEA
  • Laufzeit: 46 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit „One Last Ride“ verabschieden sich Chrome Division mit einem Höhepunkt ihrer Karriere.

Vier Jahre nach ihrem letzten Album „Infernal Rock Eternal“ legen Chrome Division mit „One Last Ride“ ihr fünftes Studioalbum vor. Dass die Platte als Abschiedsalbum gedacht ist, hat die norwegische Supergruppe um Dimmu-Borgir-Mastermind Shagrath schon im Vorfeld verlautbaren lassen. Zur Abschiedstour gesellt sich auch der ehemalige Sänger Eddie Guz, der wie schon bei den ersten beiden Alben hinterm Mikro stand. So schließt sich nach 15 Jahren Bandgeschichte der Kreis.

Nach Intro mit spanischen Gitarren, eröffnet mit „So Fragile“ ein flott-groovender Rocker das Album, der an Black Label Society genauso erinnert, wie an Avenged Sevenfold, dazu kredenzt Gitarrist Damage ein formidables Solo. Auch in „Back In Town“ hinterlässt er seine Duftmarke und hebt das Gemisch aus AC/DC und Motörhead auf die nächste Stufe. Die knackigen Riffs und straighten Rocker machen genauso Spaß wie das dreckige, sleazige „Walk Away In Shame“, das weiter noch mit einer lässigen Stoner-Bridge aufwartet.

Auch im weiteren Verlauf des Albums machen Chrome Division keine Kompromisse. „You Are Dead To Me“ rifft munter vor sich hin, „The Call“ ist ein Nackenbrecher sondergleichen und „I’m On Fire Tonight“ legt in puncto Heavyness noch eine Schippe drauf, vergisst aber nicht den mitgröhlbaren Refrain. „Staying Until The End“ und „This One Is Wild“ sind zwar immer noch heavy, schielen aber doch hörbar in die Achtziger und sind beinahe stadiontauglich. Der Titelsong bringt noch eine Slide-Gitarre ins Sound-Gemisch von Chrome Division und ist textlich ein stimmungsvoller Abschiedsgruß an ehemalige Mitglieder.

Mit ihrem letzten Album wollten es sich Chrome Division wohl noch einmal beweisen. Die Songs rocken hart, aber auch eingängig, dazu zeigt Damage, dass er ein exzellenter Gitarrist ist. Nicht jeder der elf Songs (Intro und Outro nicht mitgezählt) ist ein Highlight und zündet sofort, die Hitdichte ist trotzdem ziemlich hoch. Einerseits schade, dass sich die Norweger nun verabschieden, andererseits tun sie dies mit einem Höhepunkt. Auch wären Chrome Division nicht die erste Band, die wieder zurückkommt.

Anspieltipps:

  • So Fragile
  • Walk Away In Shame
  • Back In Town
  • This One Is Wild

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