Magnum - Live At The Symphony Hall - Cover
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Magnum Live At The Symphony Hall


  • Label: Steamhammer/SPV
  • Laufzeit: 98 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende

Die Leserwertung ist erst ab Datum der Veröffentlichung verfügbar.

Zum 40-jährigen Veröffentlichungsjubiläum schenken Magnum sich und ihren Fans ein neues Live-Album.

Die britische Hardrock-Formation Magnum zählt nun schon seit über 40 Jahren zu den Bastionen des „Adult Orientated Rock“. Das Magnum-Debütalbum „Kingdom Of Madness“ (08/1978) erschien sechs Jahre nach Bandgründung im Jahr 1972 und legte die Basis für eine bis heute andauernde Karriere mit Höhen und Tiefen. Fast ein Dutzend Studio- sowie acht Live-Alben erschienen bis dato von der zwischen 1995 und 2002 getrennten Band, bei der noch heute die Gründungsmitglieder Bob Catley (Gesang) und Tony Clarkin (Gitarre) spielen plus die im Laufe der vergangenen Jahre hinzugekommenen Al Barrow (Bass, seit 2001), Lee Morris (Drums, seit 2017) und Rick Benton (Keyboards, seit 2016).

Im letzten Jahr waren Magnum mit ihrem aktuellen „Lost On The Road To Eternity“-Album (01/2018) auf Tournee, der sie nun – ein Jahr später – in guter, alter Tradition ein Live-Album folgen lassen. Als Mitschnitt wurde das Tour-Finale vom 19. April 2018 in der quasi heimischen Birminghamer Symphony Hall ausgewählt, das die 42 Auftritte umfassende Konzertreise beendete. Auf dem Programm stand eine Mischung aus vielen Klassikern und einigen neueren Songs, die an diesem Abend besonders gut von der Hand gingen: „Der Sound auf der Bühne war phänomenal, und man konnte anhand der Reaktionen des Publikums spüren, dass es auch im Saal sagenhaft geklungen hat“ – so Tony Clarkin.

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15 Songs mit knapp 100 Minuten Spielzeit wurden für „Live At The Symphony Hall“ zusammengestellt, das die Tradition der großen Live-Alben der 70er Jahre atmet und progressives Hardrock-Kino der alten Schule bietet. Da passt es gut ins Bild, dass wie schon in der Studioversion auch in der Liveversion von „Lost on the road to eternity“ Gaststar Tobias Sammet (angekündigt als „Tobeias Sammet“, Mastermind von Avantasia und Edguy) zu hören ist. Solch vermeintliche Kleinigkeiten machen am Ende nun mal den Unterschied aus.

Keine Frage: Die Spielfreude hat diese Band auch nach diversen Line-up-Wechseln nie verloren. Dazu halten Bob Catley und Tony Clarkin den Laden viel zu sehr zusammen und stecken auch heute noch frische Einfälle in ihre alten Songs, die sie immer wieder leicht variieren und damit nicht langweilig werden lassen. Die Kunst ist dabei, das neue Songmaterial qualitativ nicht abfallen zu lassen. Doch auch hier können Magnum immer wieder ein paar Perlen aus dem Ärmel schütteln, die „Live At The Symphony Hall“ am Ende zu einer runden Sache machen.

Anspieltipps:

  • Vigilante
  • The spirit
  • Without love
  • All England’s eyes
  • When we were younger
  • Don’t wake the lion (too old to die young)
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