Sing Meinen Song - Das Weihnachtskonzert Volume 5 - Cover
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Sing Meinen Song Das Weihnachtskonzert Volume 5


  • Label: Music For Millions/TONPOOL
  • Laufzeit: 46 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
3.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Die fünfte Ausgabe des lustigen Weihnachtssingen besteht diesmal aus bräsigen Karaoke-Versionen und einer insgesamt nur durchschnittlichen Mannschaftsleistung.

Seit vier Jahren begleitet uns nun schon die TV-Show „Sing meinen Song“ durchs Leben und wirft in diesem Zusammenhang mit „Das Weihnachtskonzert Volume 5“ bereits den zehnten Tonträger ab. Das innovative Geschäftsmodell scheint also gemessen an den Einschaltquoten und den Verkaufszahlen ein Selbstläufer zu bleiben. Kein Wunder, dass eine Fortsetzung im Jahr 2019 beschlossene Sache ist. In der kommenden Staffel wird dann Michael Patrick Kelly (41) die Moderatorenfunktion von Mark Forster (34) übernehmen. Doch bevor es soweit ist, meldet sich noch einmal die Besetzung der aktuellen Staffel mit der obligatorischen Weihnachtsplatte zu Wort.

Die sechste Staffel besteht aus den Teilnehmern Michael Patrick Kelly, Milow, Johannes Oerding, Alvaro Soler, Jennifer Haben (Sängerin von Beyond The Black), Wincent Weiss und Jeanette Biedermann. Zur Erinnerung: In Staffel fünf sangen Mark Forster, Johannes Strate, Marian Gold, Mary Roos, Rea Garvey, Judith Holofernes und Leslie Clio um die Wette. Welches Line-up nun das interessantere oder prominentere ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein bisschen war jedenfalls festzustellen, dass die Luft in der vergangenen Staffel ein wenig raus war und etwas frischer Wind schaden kann.

Mit einer Sammlung von 13 Weihnachtsliedern (die vorherigen Ausgaben kamen immer auf 14), von denen jeder Protagonist zwei (ggf. im Duett) anstimmt, fährt die fünfte Staffel auf sichere Art und Weise in den Zielhafen ein. Die Teilnehmer wünschen sich über Kreuz ein Lied von ihren Kollegen, die sich dann an Allgemeingut wie „Last christmas“ (Mark Forster), „In der Weihnachtsbäckerei“ (Johannes Strate) oder auch „What a wonderful world“ (Leslie Clio) abarbeiten. Dabei wird der Rahmen allerdings sehr großzügig um Stücke von David Bowie („Starman“), The Pogues („Fairytale of New York“) und Lou Reed („Perfect day“) erweitert, die nicht immer zwingend etwas mit Weihnachten zu tun haben.

Auf diese Weise tröpfeln die Lieder unspektakulär und unaufgeregt auf den Hörer ein, der von gemütlichen Versionen von „White christmas“ oder auch „Lass es schnein“ betäubt wird und damit nicht unnötig über die Glühweinvorräte herfallen muss. Ab und an wünscht man sich aber doch, die zum Teil bräsigen Karaoke-Versionen bekannter Klassiker nicht nüchtern ertragen zu müssen. Insbesondere Judith Holofernes, Leslie Clio und Johannes Strate sind diesmal auf verlorenem Posten und können mit ihren Darbietungen zu keiner Zeit überzeugen. Sie fügen sich damit in eine durchschnittliche Vorstellung der gesamten Besetzung ein, die

Anspieltipps:

  • Starman
  • Last christmas
  • Love will find a way
  • Fairytale of New York
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