Rhapsody Of Fire - The Eighth Mountain - Cover
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Rhapsody Of Fire The Eighth Mountain


  • Label: AFM Records
  • Laufzeit: 65 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
9.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit neuem Sänger und Schlagzeuger beginnen Rhapsody Of Fire ein neues Fantasy-Kapitel.

In den letzten Jahren hatten Rhapsody Of Fire mit einigen Bandwechseln zu kämpfen. Nachdem Bandgründer und Gitarrist Luca Turilli 2011 ausstieg und seine eigene Version von Rhapsody gründete, verabschiedete sich vor drei Jahren auch der langjährige Drummer Alex Holzwarth und mit dem Ausstieg von Sänger Fabio Lione mussten die Italiener gar ohne ihren Frontmann auskommen. Seitdem haben sich der neue Sänger Giacomo Voli und Schlagzeuger Manu Lotter zu Alex Staropoli gesellt und geben ihren Studioeinstand. Mit ihnen scheint der Keyboarder, mittlerweile einziges Gründungsmitglied, nun aber eine gewisse Konstanz in die Band gebracht zu haben.

„The Eighth Mountain“ ist der Beginn einer unter dem Namen „Nephilim’s Empire Saga“ entwickelten Fantasy-Geschichte und soll mit kommenden Alben fortgesetzt werden. Nach dem Intro „Abyss Of Pain“ geht es dann auch direkt so los, wie man es von einer Symphonic Power Metal Band erwartet. „Seven Heroic Deeds“ ist ein Uptempobrecher mit eimerweise symphonischen Elementen, der quasi alle Klischees des Genres bedient. Ausufernde Soli, Double-Bass-Gewitter, mystische Chöre und theatralischer Leadgesang, sowie Keyboard-Klangteppiche und so weiter und so fort. „Master Of Peace“ setzt diese Elemente fort und ergänzt das Ganze mit einem hymnenhaften Refrain. Die Melodie von „Rain Of Fury“ erinnert etwas an „Mirror Mirror“ ihrer deutschen Kollegen Blind Guardian, die Melancholie von „White Wizard“ wird von Stratovarius geborgt.

Unterstützt wird das Quintett von Bulgarian National Symphonic Orchestra, das unter anderem im atmosphärischen „March Of The Tyrant“ gut in Szene gesetzt wird. Trotzdem ist die Musik oftmals etwas ‚too much‘ und wirkt etwas überladen. „Warrior Heart“ ist eine obligatorische mittelalterliche Ballade und im Rausschmeisser „Tales Of A Hero’s Fate“ gibt sich die mittlerweile verstorbene Schauspiellegende Christopher Lee als Erzähler die Ehre. Wie „The Eighth Mountain“ einzuordnen ist, wird allerdings erst die Zeit und eventuelle Fortsetzungen zeigen. Musikalisch ist das natürlich solide, wenn auch klischeebeladen. Wer mit dieser Art Musik nichts anfangen kann wird Rhapsody Of Fire weiterhin belächeln, Fans dürften zufrieden sein.

Anspieltipps:

  • Master Of Peace
  • White Wizard

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