The Depth & The Whisper - The Waiting Is The Hardest Part - Cover
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The Depth & The Whisper The Waiting Is The Hardest Part


  • Label: Motor Entertainment
  • Laufzeit: 40 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende

Die Leserwertung ist erst ab Datum der Veröffentlichung verfügbar.

Grottenschlechtes Cover, feine Musik. Das Newcomer-Duo aus den USA legt mit „The Waiting Is The Hardest Part“ einen guten Start hin.

Zum Jahresauftakt befinden sich die Top-Stars der Musikbranche zumeist noch im Winterschlaf. Da sich das Kommerzrad aber weiterdrehen muss, wird es nicht mehr lange dauern, bis die Majors wieder aus allen Rohren feuern. Bis dahin ist die Gelegenheit, ein paar Newcomer im Markt zu platzieren, für die der Konsument hoffentlich offene Ohren und ein offenes Portemonnaie parat hat.

Mit dem Duo The Depth & The Whisper aus den USA ist so eine Newcomerformation am Start, der man im stressbefreiten Januar ein Ohr schenken kann, wenn sie mit ihrem Longplay-Debüt „The Waiting Is The Hardest Part“ das noch junge Jahr eröffnen. The Depth & The Whisper sind namentlich Albert Bickley (Gitarre, Gesang) und Dave Tanner (Bass, Gitarre, Gesang), die sich seit vielen Jahren kennen und vor neun Jahren begannen, gemeinsam Musik machen.

Bis dato veröffentlichen sie mit der „One Steady Breath“-EP (06/2011) einen Tonträger in Eigenregie und schrieben ohne Hast an weiterer Musik. Anfang 2016 riefen The Depth & The Whisper dann eine Internet-Crowdfunding-Kampagne ins Leben, um die Aufnahmen eines Longplayers zu finanzieren, der die bisherigen Ergebnisse ihrer Songwriting-Zusammenarbeit bündeln sollte. Dieses Werk liegt nun in Form des „The Waiting Is The Hardest Part“-Albums vor, das sie zusammen mit dem Produzenten Aaron Crawford sowie befreundeten Studiomusikern einspielten.

Das Duo aus der Musikszene von Kansas City liefert auf „The Waiting Is The Hardest Part“ eine Mischung aus typisch amerikanisch gefärbtem Songwriter-Pop („Souvenir“) im Verbund mit Classic- („New York“) und Roots-Rock-Einflüssen („Waiting for the world to end“) sowie vielen feinsinnigen Melodien („Too late to be your fool“) ab, die sich schon nach kurzer Zeit im Gehör einnisten und Lust auf einen Konzertbesuch von The Depth & The Whisper machen. An bestimmten Kleinigkeiten muss die Band allerdings noch arbeiten. Denn die Typographie und das Cover ihres Erstlingswerks wirken wie von einem talentfreien Berufsanfänger, der sich schnellsten einen anderen Job zu sollte, da beim Betrachten keinerlei Assoziationen zur Musik von Albert Bickley und Dave Tanner aufkommen.

Anspieltipps:

  • Souvenir
  • New York
  • Fade away
  • Too late to be your fool
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