Stefanie Heinzmann - All We Need Is Love - Cover
Große Ansicht

Stefanie Heinzmann All We Need Is Love


  • Label: BMG Rights Management
  • Laufzeit: 40 Minuten
Artikel teilen:
6.5/10 Unsere Wertung Legende
7.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Auszeit ist beendet! Die Schweizerin ist zurück mit frischen Popsongs und modernen Einflüssen.

Seit zehn Jahren ist die Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann (30) bereits aktiv, nachdem sie bei Stefan Raabs TV-Castingshow „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ Anfang 2008 gewonnen hatte und danach mit ihren Songs und Alben die Charts stürmte. Vier Jahre nach ihrem letzten Longplayer „Chance Of Rain“ (03/2015), dem finalen für ihren bisherigen Vertragspartner Universal Music, bringt sie nun nach einer längeren Auszeit ihren fünften Longplayer „All We Need Is Love“ auf den Markt. Dieser erscheint über ihren neuen Label-Partner BMG Rights Management, bei dem sie im September 2018 angedockt hat.

Ein Dutzend Songs haben es auf „All We Need Is Love“ geschafft, die der bewährten Mischung aus Soul, Funk und Pop treubleiben, aber durchaus die aktuellen Strömungen in der Popmusik aufgenommen haben („Shadows“). Auch stimmlich hat sich Stefanie Heinzmann dazu einer leichten Metamorphose unterzogen, wenn sie in Songs wie „Not giving it up“ oder dem Titeltrack weniger nach Joss Stone und dafür mehr nach Kelly Clarkson klingt. Zum Glück beschränkt sich diese Nähe aber nur auf den Gesang und nicht auf die Produktionspraktiken.

Bild

So klingt „All We Need Is Love“ immer noch nach Stefanie Heinzmann und nicht nach einem faden, gesichtslosen Gemischtwarenladen, der die einzelnen, zumeist weiblichen Protagonisten (zum Beispiel im Radio) nicht mehr unterscheidbar macht. Die Soul-Basis der frühen Alben wurde zwar inzwischen deutlich reduziert, doch dafür bekommt der Hörer frischen, modernen Pop („Build a house“) mit dezenten Retro-Elementen serviert („You get me“), der stets gut ins Ohr geht.

Auf diese Weise kristallisieren sich ein halbes Dutzend potenzielle Singleauskopplungen heraus, die unterstreichen, dass Stefanie Heinzmann nach ihrer Pause, in der sich ihre Musikkarriere kritisch auf dem Prüfstand befand, wieder vorne im europäischen Chart-Geschehen mitmischen kann – auch ohne Stefan Raab und Metallica-Coverversionen.

Anspieltipps:

  • Home
  • Bigger
  • What I do
  • You get me
  • Mother’s heart
Neue Kritiken im Genre „Soul/Pop“
Diskutiere über „Stefanie Heinzmann“
comments powered by Disqus