Danko Jones - A Rock Supreme - Cover
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Danko Jones A Rock Supreme


  • Label: AFM Records
  • Laufzeit: 40 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Der nimmermüde Danko Jones hält mit „ A Rock Supreme“, was er verspricht.

Pünktlich nach zwei Jahren kredenzen uns Danko Jones mit „A Rock Supreme“ ein neues Album und dieses Mal folgt Überraschung auf Überraschung. Nein, da wo Danko Jones draufsteht ist auch Danko Jones drin. Böse Zungen könnten behaupten die Kanadier bringen das immergleiche Album immer wieder neu heraus, Sympathisanten werden sagen die Band habe ihren Stil gefunden und muss nicht mehr experimentieren. Mag jeder selbst entscheiden zu welcher Gruppe er gehört. Was man nur schwerlich leugnen kann ist, dass die die tighten, riffbasierten und mit eingängigen Hooks ausgestatteten Songs Spaß machen und im Ohr bleiben. Textlich sind alle Schlagwörter wieder dabei: „Rock’n’Roll“, „Kiss“, „Dance“, „City“ etc.

Vom Leben in einer Band handelt „I’m In A Band“. Ein klassischer Danko Jones-Track mit Single Note bzw. Powerchord-Riffs, Cowbell und eingängiger Hookline, samt Selbstzitaten („Code Of The Road“). Was den Frontmann so sympathisch macht ist, dass man ihm immer wieder anhört, dass er selbst ein riesengroßer Musikfan ist. „I Love Love“ verarbeitet seine Liebe zu Kyuss und John Garcia, der schon des Öfteren als Gastsänger dabei war und hier für Gesangmelodie und -stil Pate stand. Die Vorabsingle „We’re Crazy“ könnte ein Signature-Track der Band werden. Klar, das eine oder andere Riff hat man schon mal gehört, aber der Band fallen immer wieder kleine Twists ein, ihre Rezeptur zu verändern. „Fists Up High“ verbindet den Hardrock der Siebziger mit der unbeschwert-bissigen Attitüde der Band, während „Party“ ordentlich Gas gibt und „You Got Today“ lässig, aber heavy vor sich hin swingt. „That Girl“ vermischt punkige Elemente mit Thin Lizzy, „Burn In Hell“ tönt ziemlich Heavy, auch aufgrund Dankos aggressiv-schnellem (Sprech-)Gesang.

„A Rock Supreme“ dürfte eigentlich niemanden enttäuschen der irgendwie mit der Band oder dem Menschen Danko Jones sympathisiert. Das ganze Album klingt echt und authentisch, während es unglaublich kurzweilig und unterhaltsam vor sich hin rockt. Dass das Album dabei zu den besseren der Band gehört liegt an den stimmigen Songs, die ohne Schnörkel auf den Punkt kommen und sich auf Dauer im Gehörgang festsetzen. Wer noch nie etwas mit der Band anfangen konnte, wird es auch jetzt kein Fan mehr. Danko Jones allerdings hält was er verspricht und liefert mit „A Rock Supreme“ eine gute Rockplatte.

Anspieltipps:

  • We’re Crazy
  • Lipstick City
  • Fists Up High
  • That Girl
  • She Likes It

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