Hangar X - Fahr Zur Hölle - Cover
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Hangar X Fahr Zur Hölle


  • Label: Rookies & Kings/SOULFOOD
  • Laufzeit: 43 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
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Die Deutsch-Rocker aus Österreich machen nun auf dem Frei.Wild-Label Mucke.

Nach der bisher längsten Pause zwischen zwei Alben, melden sich Hangar X aus dem österreichischen Steyr mit ihrem neuen Studiowerk namens „Fahr zur Hölle“ zurück. Dieses erscheint mehr als drei Jahre nach dem selbstbetitelten Drittwerk, das im Januar 2016 auf den Markt kam, über das „Rookies & Kings“-Label von Frei.Wild-Sänger Philipp Burger, bei dem die Herren Max Enöckl (Gesang), Rene Bugelmüller (Gitarre), Matthias Blach (Bass) und Mario Bugelmüller (Drums) im mittlerweile zehnten Jahr des Bestehens unter Vertrag gekommen sind.

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„Fahr zur Hölle“ wurde zwischen Dezember 2018 und Februar 2019 zusammen mit Philipp Lion aufgenommen und schickt elf neue Songs (sowie völlig überflüssige Ein- und Ausleitungen) ins Rennen, die an die vor drei Jahren eingeleitete Kurskorrektur anschließen und gerne auch kommerziell abräumen sollen. Dazu legt das Quartett erneut den Fokus auf hymnische Melodien, satte Riffs und Breitwand-Refrains, die mit markigen Texten sowie einer fetten Produktion kombiniert wurden.

Soweit ist also alles beim Alten im Hause Hangar X, die auf „Fahr zur Hölle“ allerdings auch gerne mal Tempo und/oder Härte rausnehmen, um sich so eingängig wie möglich zu präsentieren („Nur die Zeit“). Dieser Trend zieht sich dann aber latent durch fast alle Songs, die dadurch lasch („Übers Meer“), beliebig („Lasse los“) und austauschbar wirken („Bis ans Ende dieser Welt“). Richtig rockig („Fahr zu Hölle“) oder punkig („Ich vermisse diese Tage“) wird es dagegen nur selten, sodass man am Ende geneigt ist, den Albumtitel „Fahr zur Hölle“ wörtlich nehmen zu wollen.

Anspieltipps:

  • Nur die Zeit
  • Jäger der Nacht
  • Bis ans Ende dieser Welt
  • Mein Tag, mein Jahr, mein Leben
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