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Journey Escape & Frontiers: Live In Japan 2017


  • Label: Eagle Rock/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 130 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Die AOR-Götter der 80er Jahre feiern ihre beiden Millionenseller „Escape“ (07/1981) und „Frontiers“ (02/1983) live in Japan ab.

Nachdem Eagle Rock im Vertrieb von Universal Music bereits am vergangenen Wochenende Totos Jubiläums-Werkschau „40 Tours Around The Sun“ zu Ehren ihres selbstbetitelten 1978er Debütalbums in optisch (mehrfach ausklappbares Digipak) und inhaltlich (2CD+Blu-ray) vergleichbarer Aufmachung auf den Markt brachte, sind nun die ähnlich wie bei Toto gelagerten Live-Feierlichkeiten zu den beiden Journey-Album-Klassikern „Escape“ (07/1981) und „Frontiers“ (02/1983) an der Reihe, die zwar schon ein bisschen her sind, aber nun aber irgendwie in den Veröffentlichungsplan zu passen scheinen.

„Escape“ und „Frontiers“ sind absolute Meilensteine des Hardrock/AOR und spiegeln den Zeitgeist der 80er Jahre perfekt wider. Anfänglich von der Fachpresse eher negativ aufgenommen, entwickelten sich beide Longplayer zu echten Hit-Lieferanten und Publikumsmagneten mit US-Top-Ten-Singles wie „Who’s crying now“, „Don’t stop believin‘“, „Open arms“ und „Separate ways (worlds apart)“. Insgesamt wurden aus beiden Werken, die inzwischen auf 20 Millionen verkaufte Einheiten kommen, neun (!) Singles ausgekoppelt, die Basis aller inzwischen gefühlt ein Dutzend Hit-Kopplungen der Band aus San Francisco sind.

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Rund zwei Dutzend Tracks, mit mehr als zwei Stunden Spieldauer standen somit am 7. Februar 2017 in der Budokan-Halle im japanischen Tokio auf dem Programm, die im Line-up, bestehend aus Neal Schon (Gitarre), Ross Valory (Bass), Jonathan Cain (Keyboards), Steve Smith (Drums) und Arnel Pineda (Gesang) präsentiert wurden. Dabei wurden nicht nur die Songs der beiden Meilensteine „Escape“ und „Frontiers“ berücksichtigt, sondern auch etwas Bonusmaterial sowie die in den 80er Jahre beliebten Soloeinlagen an den Instrumenten von Neal Schon (65), Jonathan Cain (69) und Steve Smith (64) angebracht.

Auf diese Weise liefern die Amerikaner ein wohlinszeniertes Hit-Feuerwerk ab, bei dem kein Auge eines in den 80er Jahren jungen Erwachsenen trocken bleiben dürfte, wenn Breitwandhymnen wie „Faithfully“, „Open arms“, „Don’t stop believin‘“ oder auch „Lovin‘, touchin‘, squeezin‘“ erklingen. Dass die Kernmannschaft von Journey auf die Siebzig zumarschiert, ist in diesem Zusammenhang übrigens nicht zu merken. Die Band zeigt sich in guter Form und zelebriert in einer bis dahin einzigartigen Performance ihre größten Hits in knackigen zwei Stunden. AOR-Herz, was willst du mehr?

Anspieltipps:

  • Escape
  • Faithfully
  • Open arms
  • Dead or alive
  • Separate ways
  • Chain reaction
  • Who’s crying now
  • Don’t stop believin‘
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