Kim Wilde - Aliens Live - Cover
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Kim Wilde Aliens Live


  • Label: earMusic/EDEL
  • Laufzeit: 88 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
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Mit „Aliens Live“ legt Kim Wilde tatsächlich ihr erstes Live-Album in fast 40 Karrierejahren vor.

Die britische Popsängerin Kim Wilde (58) zählte speziell in den 80er Jahren weltweit zu den beliebtesten Vertreterinnen ihres Fachs und machte sich mit Singles wie „Combodia“, „Kids in America“ und „You keep me hangin‘ on“ unsterblich. Doch obwohl Kim Wilde bis dato auf mehr als 30 Millionen verkaufte Tonträger zurückblicken kann, war ihr Erfolg nie linear. Was auf dem europäischen Festland funktionierte, floppte in Großbritannien – und umgekehrt. In den USA war es traditionell besonders schwer kommerziell fußzufassen. Doch zumindest auf den 1986er Hit „You keep me hangin‘ on“ konnte sich die ganze Welt einigen.

Kim Wilde veröffentlichte allein in den 80er Jahren sechs Studioalben, die sich stets sehr ansehnlich verkauften. Erst mit dem „Now And Forever“-Longplayer (10/1995) gab es einen Bruch, der dazu führte, dass die Londonerin zwischen 1995 und 2006 die längste Pause zwischen zwei Alben einlegte. In dieser Zeit widmete sich Kim Wilde komplett anderen Dingen, bevor sie mit dem „Never Say Never“-Album (09/2006) erfolgreich zur Musik zurückkehrte. Die Häufigkeit der Veröffentlichungen ist dabei vergleichsweise zwar zurückgegangen, doch auch in einer bald 40-jährigen Karriere ist noch Platz für Überraschungen. Denn mit „Aliens Live“ legt die 58-Jährige nun tatsächlich ihr erstes (!!) Live-Album vor.

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Dieses stellt einen kleinen Streifzug durch Kim Wildes musikalische Laufbahn dar, der aus Konzerten der „Here Come The Aliens“-Tournee in Paris, London, Berlin, Bochum, Hamburg, Hannover, Antwerpen, Utrecht, Gateshead, Haarlem, Glasgow, Mannheim, Zürich, Bournemouth, Salford, München, Wien und Birmingham zusammengestellt wurde. 19 Songs und knapp 90 Minuten Musik bedeutet dies in nackten Zahlen, wobei „Aliens Live“ allein acht von 12 Tracks des aktuellen Studioalbums enthält, wodurch die Verkaufszahlen bei der Chart- und Award-Ermittlung addiert werden dürfen.

„Aliens Live“ stellt durch seinen dezent-rauen Live-Sound den zumeist leicht rockigen Charakter der Songs in den Vordergrund und gibt trotz der eindeutigen Fixierung auf den aktuellen Longplayer und den damit verbundenen kleinen Ausfällen einen schönen Einblick in den nach wie vor unverkennbaren Kim-Wilde-Style, der sie mindestens für ein Jahrzehnt zur Prinzessin des Pop machte.

Anspieltipps:

  • Birthday
  • Solstice
  • Combodia
  • Water on glass
  • Kids in America
  • You keep me hangin‘ on
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