The Magpie Salute - High Water II - Cover
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The Magpie Salute High Water II


  • Label: Mascot Records
  • Laufzeit: 47 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
4/10 Leserwertung Stimme ab!

Der zweite Teil der „High Water“-Sessions sprüht förmlich vor Spielfreude und steckt den Hörer damit unweigerlich an.

Die Brüder Chris und Rich Robinson, die früher gemeinsam bei den Black Crowes spielten, gehen weiterhin getrennte Wege und veröffentlichen mit ihren neuen Bands in geregelter Taktung und überschaubaren Abständen frische Musik. So brachte Chris, der jüngere der beiden Robinsons, im Sommer das „Servants Of The Sun“-Album (06/2019) auf den Markt, während Richs‘ The Magpie Salute zuletzt im August 2018 das „High Water“-Album veröffentlichten. Doch schon da wurde bereits für das Folgejahr der zweite Teil der Sessions im Dark Horse Studio in Nashville angekündigt.

Zwar hat es am Ende 14 Monate gedauert, bis „High Water II“ nun endlich vorliegt, doch das Sextett hat trotzdem Wort gehalten und nach der 2018er Europa-Tournee die finalen Arbeiten an „High Water II“ über die Bühne gebracht. Dazu wurde u.a. auch in den legendären Rockfield Studios in der Nähe von Monmouth in Wales aufgenommen, wo schon diverse Klassiker der Rockgeschichte Gestalt annahmen. Doch nur weil die Herren Rich Robinson (Gitarre), Marc Ford (Gitarre), Sven Pipien (Bass), Matt Slocum (Keyboard), John Hogg (Gesang) und Joe Magistro (Drums) auf der britischen Insel im Studio waren, heißt das nicht, dass sich ihr Sound auch nur ansatzweise verändert hat.

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The Magpie Salute knüpfen genau dort an, wo „High Water I“ geendet hat und setzen damit die Kultur ihres prägnanten Südstaaten-Sounds fort. Dieser erinnert, wie könnte es auch anders sein, nach wie vor stark an die Black Crowes („Sooner or later“, „Live is a landslide“), weil The Magpie Salute mit ähnlichen Zutaten arbeiten und in ihre Songs satte Bläser-Einlagen („Leave it all behind“), schwere Keyboard-Tropfen („Mother storm“, „A mirror“) und urwüchsige Gitarrenriffs („Doesn’t really matter“) einfließen lassen.

Das funktioniert auf „High Water II“ tatsächlich eine ganze Spur besser als auf „High Water I“. Denn egal ob sehnsüchtige Balladen mit Streicherunterstützung („Lost boy“) oder gradliniger Rock’n’Roll („Turn it around“), das Sextett sprüht förmlich vor Spielfreude und steckt den Hörer damit unweigerlich an.

Anspieltipps:

  • Lost boy
  • A mirror
  • Turn it around
  • Gimme something
  • Doesn’t really matter
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