Running Wild - Crossing The Blades EP - Cover
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Running Wild Crossing The Blades EP


  • Label: Steamhammer/SPV
  • Laufzeit: 16 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
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Rock’n’Rolf und Co. mit einem kleinen Appetitanreger in Hinblick auf das kommende Studioalbum.

Das bis dato letzte Studioalbum „Rapid Foray“ (08/2016) von Rock’n’Rolf und seinen Mitstreitern hat inzwischen mehr als drei Jahre auf dem Buckel. Das ist ein bisschen viel Zeit, um die Fans nicht zu beunruhigen. Zwar soll im Sommer 2020 der nächste Longplayer das Licht der Welt erblicken, doch bis dahin fließt noch jede Menge Wasser durch die von Piraten verseuchten Weltmeere. Also haben Rolf Kasparek (Gesang, Gitarre), Peter Jordan (Gitarre), Ole Hempelmann (Bass) und Michael Wolpers (Drums) mal schnell eine EP aufgenommen, die sowohl als kleines Lebenszeichen, als auch als Album-Vorbote zu werten ist.

Vier neue Songs haben Running Wild für die „Crossing The Blades“-EP eingespielt. Mit „Strutter“ ist einer davon eine Coverversion des KISS-Klassikers aus dem Jahr 1974, der nun im Running-Wild-Stil erklingt. Die übrigen sind allesamt Eigenkompositionen, die in dieser Form nicht auf dem kommenden Studioalbum landen werden. Damit ist der Kaufanreiz durchaus gegeben, auch wenn das Vergnügen nur knapp über einer Viertelstunde liegt.

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Dennoch ist das, was Running Wild auf dieser EP auffahren, unterm Strich lediglich als durchwachsen zu bezeichnen. So bietet der Titeltrack 5½ Minuten klassischen Running-Wild-Sound mit allen Zutaten, die sich die Fans wünschen: Flotte Gitarren, treibender Groove, ein paar epische Gesangsmomente – fertig ist ein weiteres Running-Wild-Aushängestück. Auch „Strutter“ kann hier als unbeschwerter Spaßbringer mithalten, während „Stargazed“ und „Ride on the wild side“ dagegen nur soliden Metal’n’Roll darbieten.

Fazit: Mit der „Crossing The Blades“-EP wird die Zeit bis zum nächsten Studiodreher ein wenig angenehmer gestaltet. Der Hörer darf zur Kenntnis nehmen, dass es Running Wild immer noch draufhaben und für gediegenen Kraftmeier-Metal stehen, der dem einen oder anderen vielleicht etwas zu bieder sein mag, aber der dadurch gewiss nicht seine Daseinsberechtigung einbüßt.

Anspieltipps:

  • Strutter
  • Crossing the blades
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