The Corrs - In Blue - Cover
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The Corrs In Blue


  • Label: Atlantic/WEA
  • Laufzeit: 59 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Den Fans der ersten Alben sei zwar gesagt, dass hin wieder auch noch die Wurzeln der Corrs herausschimmern, aber in der Tat nicht mehr viel davon übrig geblieben ist.

Nach zwei extrem erfolgreichen Studioalben und einer „Unplugged”-CD erscheint mit „In Blue” das neue Werk der Familie Corr aus Dundalk, Nordirland. 1995 kam ihr Debüt „Forgiven, Not Forgotten“ auf den Markt und begeisterte durch eine Mischung aus Irish Folk und Popmusik. In Deutschland gelang Andrea (Leadgesang), Sharon (Geige), Caroline (Drums) und Jim (Gitarre, Keyboards) aber erst mit dem zweiten Album „Talk On Corners“ (1997) der Durchbruch.

Nach dem Ritterschlag durch MTV („Unplugged“, 1999) jetzt also „In Blue“, auf dem sich die Vier deutlich poppiger zeigen, als auf den vorherigen Werken. Schon der Opener „Breathless“ ist ein waschechter Ohrwurm, der auf Radiohit geeicht ist. Er zeigt besonders deutlich, dass sich die neuen Songs, die von Robert John „Mutt“ Lange (Backstreet Boys, Bryan Adams, Shania Twain) und Mitchell Froom (Joan Osborne, Crowded House, Elvis Costello) produziert wurden, in eine andere Richtung bewegen.

Tanzbar sollen sie sein („Give me a reason“), eingängig („Say“, „Radio“) und gute Laune verbreiten („Irresistible“). Man merkt, hier wurden dem Mainstream ganz bewusst Zugeständnisse gemacht. Die Songs sind ziemlich glatt und durch und durch auf Radiotauglichkeit gestylt. Das wird sicher nicht jedem gefallen.

Den Fans der ersten Alben sei zwar gesagt, dass hin wieder auch noch die Wurzeln der Corrs herausschimmern („At your side“, „All in one day“), aber in der Tat nicht mehr viel davon übrig geblieben ist. Dazu gesellen sich ein paar ganz nette Balladen („Somebody for someone“, „All the love in the world“), die die knapp 60 Minuten zu einem echten Hitfeuerwerk machen. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Anspieltipps:

  • Radio
  • One night
  • Breathless
  • Irresistible
  • All the love in the world
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