Rival Schools - United By Fate - Cover
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Rival Schools United By Fate


  • Label: Island/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 42 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Walter Schreifels, Sänger, Gitarrist und Mastermind von Rival Schools gilt seit den späten 80er Jahren als das Aushängeschild der New Yorker Punk- und Hardcore-Szene. Und obwohl diese Art von Musik nicht mehr den Status wie vor zehn, zwölf Jahren besitzt, wagt sich Schreifels mit einer Art Supergroup des Genres, bestehend aus Cache Tolman (ehemals bei Iceburn am Bass), Ian Love (Burn, Gitarre, Background-Vocals) und Sam Siegler (Shelter, Drums) zurück auf die Bühne der Rockmusik.

Dabei hat die Musik von Rival Schools zur Enttäuschung einiger Alt-Fans nicht mehr allzu viel mit dem Sound vorheriger Projekte (Gorilla Biscuits, Youth Of Today, Quicksand) zu tun. Mit „United by fate“ werden eher Post-Grunge-Anhänger und Fans der zurzeit so angesagten Emo-Core Sparte (Jimmy Eat World, etc.) bedient. In knapp 42 Minuten wird auf den Hörer ein von Luke Ebbin (Bon Jovi) fett produziertes und trotzdem rau klingendes Rifffeuerwerk abgegeben, dessen Fundament aus feinen Melodien und einer gesunden Portion Härte besteht. Ferner beherrscht Walter Schreifels die Kunst des Songschreibens derart, dass die 13 relativ simpel anmutenden Songs nie belanglos klingen und über die gesamte Spielzeit des Albums einen großen Abwechslungsreichtum bieten. Das ist die Basis für einen echten Klassiker. So gewinnt das Album bei jedem Hördurchlauf an Qualität dazu, da man immer neue musikalische Kleinode entdecken kann. Etwa wenn beim Stück „My echo“ plötzlich wie Weezer zu Zeiten ihres „blauen Albums“ gerockt wird. In zwei Minuten auf den Punkt gebrachter Power-Pop inklusive eines herrlich schrägen Gitarrensolos. Das macht Spaß.

Weitere potentielle Singlehits sind die Songs “Used for glue“ und „World invitational“, die die typischen Facetten von Punk (Tempo und Energie), Grunge (dominante Gitarrenriffs) und Emo-Core (Wechsel zwischen lauten und leisen Passagen) perfekt verbinden. Vergleichbar mit einer Kreuzung aus Bad Religion, Nirvana und Jimmy Eat World. Wer mit den genannte Bands etwas anfangen kann, dem sei diese CD dringend ans Herz gelegt.

Anspieltipps:

  • My echo
  • So down on
  • Used for glue
  • Undercovers on
  • Travel by telephone
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